Staake zum Thema Bürgerbeteiligung

Dieses Staake Interview ist ja schon ein Ding. Da stellt der sich doch hin und behauptet es hätte Bürgerbeteiligung bei Logport I (ehemaliges Krupp-Hütten-Gelände). Fakt ist, dass ich seit 2014 bereits mehrfach bei der Bezirksregierung Düsseldorf nachgefragt habe, wann diese Beteiligung stattgefunden haben soll.
Eine Antwort steht noch immer aus.
Und die meisten Großprojekte floppen wegen fehlender oder schlecht Beteiligung. Einfach mal in die Schweiz schauen. Der Gotthard-Tunnel fand sogar mit vorheriger Abstimmung der Bevölkerung statt. Deswegen war das Projekt auch durchdacht. Das Herr Staake also gegen Bürgerbeteiligung wettert und gleichzeitig ein Beispiel für gute Beteiligung anführt erscheint mir seltsam.
Schauen wir auf Logport stellen wir fest, dass sowohl die Parkbuchten, wie auch die Straßen nicht den einschlägigen Empfehlung und Vorgaben für LKW-Begegnungsverkehr entsprechen. Eine Bürgerbeteiligung hätte diese Fehlentwicklung wohl verhindert und zumindest für ausreichend breite Straßen gesorgt.
Wenn ein Projekt scheitert, wie etwa Talke, dann weil es unsinnig ist und die Bevölkerung zu recht sagt, dass es so nicht geht. Zumal der andere Anbieter sogar mehr Arbeitsplätze bringt, als der ursprünglich von Staake gewollte Gefahrstofflogistiker.

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