Fluglärmerweiterung überflüssig und mit Märchen begründet

Die regionale Wirtschaft leidet eher unter dem Flughafen.
NRW hat die meisten Flughäfen und geringste Wirtschaftskraft. Wahrscheinlich leiden hier zahlenmäßig auch die meisten Menschen unter Fluglärm.
Selbst, wenn man behauptet es würde einen nicht stören, so wird der Lärm trotzdem verarbeitet, denn erst das Gehirn filtert den Lärm. Das heißt der Lärm vermindert schon mal die Denkfähigkeit. Dazu kommen noch Leistungseinbußen, weil es an Erholung mangelt. Angefangen von der Schule bis ins höhere Alter.

Das angebliche Wachstum durch den Flughafen wird von IHK und Co mit fiktiven Zahlen untermauert. Die sich nicht belegen lassen. Ich halte dagegen in NRW haben 23456 Menschen ihre Arbeit verloren, weil die Firmen Pleite gingen, da die Mitarbeiter durch fehlende Erholung die Firma in den Ruin trieben. Falsche Entscheidungen trafen.
Bestes Beispiel ist hier ja Ludger Dohm selber, der versucht eine unzulässige Erweiterung durchzudrücken und dafür viel Energie verschwendet. Wie er selbst angibt stört ihn der Fluglärm ja nicht, aber die Leistungsminderung wird hier sichtbar.

Wenn die IHK Behauptungen in die Welt setzt, sollte sie diese vielleicht mal untermauern. Aber Zahlen, die auf drei Nullen enden, sind Fiktiv, genauso wie meine Zahl von weiter ob, die wirkliche Zahl dürft schwer schätzbar sein.

Die Fluglärmausweitung wird nicht kommen. Alle für die Wirtschaft notwendigen Verbindungen existieren oder können durch Streichen der zahlreichen Billigflieger gesichert werden.

Der Luftverkehr wird nur dann weiter zunehmen, wenn weiterhin zu Ungunsten der Steuerzahler subventioniert wird. Etwa durch fehlende Kerosinsteuer. Wäre sicherlich interessant, wie viele Arbeitsplätze nie entstanden sind, weil die Steuern nie investiert werden konnten. Gewinne auf Kosten der Gesundheit einfahren und dann noch nicht einmal die vollen Steuern dafür zahlen.

Und natürlich lässt sich der Luftverkehr landespolitisch reglementieren, indem man zum Beispiel eine Lärmabgabe ans Umland einführt. Damit die Wertminderung der Immobilien, der Arbeitskraftverlust und vieles mehr abgefedert werden. Bis jetzt kassiert Düsseldorf ab und das Umland muss leiden. Der Luftraum und die Lärmerträglichkeit sind nun einmal begrenzt, weshalb der Markt am Flughafen über höhere Preise regeln muss, wer startet und wer landet.

Was die leiseren Düsen angeht, so ist dies wohl nur Wunschtraum, denn bis die sich mal verbreiten, sind wohl schon die nächsten zwei Ausweitungsversuche abgewehrt. Und der Flughafen nicht sehr aufpasst, kann er sich mal Gedanken machen, wie er mit einer Verkleinerung klarkommt.

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