Videoüberwachung am Bahnhof Rheinhausen

Wieder einmal wird die Videoüberwachung am Bahnhof Rheinhausen in den Medien behandelt.

Über Sinn und Zweck von Videoüberwachung kann man vortrefflich streiten. Was aber bedenklich ist, sind die Erfahrungen mit der Stadt und kommunalen Einrichtungen, die ganz deutlich, kaum bis wenig Ahnung von Videoüberwachung und den damit einhergehenden Rahmenbedingungen haben.

Jüngstes Beispiel wären hier die Stadtwerke, welche Videokameras auf den Bürgersteig an der Friedrich-Wilhelm-Straße gerichtet haben ohne dies rechtskonform zu kennzeichnen.

Die Bahnhöfe sind mir auch bereits mehrfach durch fehlerhafte oder fehlende Kennzeichnung aufgefallen. Man könnte das fast schon beruflich machen. Ich meine für Datenschutz zu sorgen. Bei einigen Kameras ist man gar fast schon versucht zu informationeller Notwehr zu schreiten, so tiefgreifend sind die Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht, welches sich unmittelbar aus dem Grundgesetz ableitet.

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