Zu „Jetzt filmt auch Nokia die Hausfassaden“

Zu „Jetzt filmt auch Nokia die Hausfassaden“ (NRZ vom 01.08.2014)

Nicht nur Bing, Google und Nokia fahren durch die Gegend und filmen, sondern auch die Cyclomedia. Deren Fahrzeug aus den Niederlanden sah ich am 20.06.2014 überraschend in Rheinhausen. Öffentlich angekündigt war dies nicht, wohl aber anscheinend der Stadt Duisburg.
Auf dem Fahrzeug stand, dass die Aufzeichnungen für öffentliche Zwecke statt fänden. Einen Auftrag durch die Stadt Duisburg gab es nicht. Vielmehr scheint das Geschäftmodell von Cyclomedia zu sein mit den Aufnahmen, den Straßenraum zu Planungs- und
Recherchezwecken abzubilden und nur den Behörden zur Verwertung zur Verfügung zu stellen.
http://www.cyclomedia.com/de/uber-cyclomedia/datenschutz/
Man könnte diesem laut Datenschutz wiedersprechen, allerdings nützt das wenig, wenn man gar nichts davon erfährt. Denn ein Grundrecht, was man nicht ausüben kann ist nicht viel wert.

Warum müssen die Unternehmen die alle Eigentümer um explizite Erlaubnis bitten? Durch einen Widerspruch müssen bei einem Unternehmen unverschuldet Daten hinterlassen werden, obwohl man dies gar nicht möchte.

Meine Empfehlung für Düsseldorf und Essen wären schon mal überfälliges Obst und Gemüse zu Datenschutzzwecken bereit zu halten. Dürfte aus meiner Sicht als informationelle Selbstverteidigung oder Notwehr gelten.

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