Antwort der Stadt zu Kauf der Häuser in den Peschen

Auf meine Anfrage zu dem Kauf der „Problemhäuser“ in Rheinhausen kam folgende Antwort

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

Ihr an Herrn Oberbürgermeister Link gerichtete E-Mail vom 15.05.2014 wurde an uns zur Bearbeitung weitergeleitet.

Wegen der fehlenden Angabe Ihrer postalischen Adresse erhalten Sie unsere Stellungnahme zu ihrer Anfrage per E-Mail.

Bekanntlich gibt es zwischen dem Eigentümer der sog. Problemhäuser und der Stadt Duisburg seit einiger Zeit Gespräche über einen möglichen Erwerb der Objekte Beguinenstraße 1, 3 und 3a und In den Peschen 3 und 5. Sicherlich haben Sie auch den Medien entnommen, dass die Stadt dem Eigentümer eine Kaufangebot unterbreitet hat.

Da wie bereits erwähnt die Ankaufsverhandlungen geführt werden, bleibt zunächst der weitere Verlauf der Gespräche abzuwarten. Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir Ihnen hierüber keine weiteren Details mitteilen. Sollte es zu einem Erwerb der Objekte kommen, gibt es für die künftige Nutzung einige Optionen.

Denkbar wären folgende Nutzungsmöglichkeiten:
1. eine Sanierung mit anschließender Weitervermietung
2. ein Abriss mit anschließender Begrünung der Fläche
3. ein Abriss und eine Neuansiedlung von Wohngebäuden die in das Umfeld passen.

Sollte es zu einem Verhandlungsergebnis kommen, muss der Rat der Stadt Duisburg abschließend dem Ankauf zustimmen.

Ihrer Befürchtung durch einen evtl. Erwerb der Objekte würden öffentliche Steuermittel ?veruntreut? halten wir für unbegründet. Seien Sie versichert, dass die Stadt Duisburg in Bezug auf die Verwendung öffentlicher Steuergelder sich selbstverständlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben bewegt.

Die Stadt bewegt sich also im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, wenn sie Steuergelder verschwendet? Verschwendung ist es trotzdem und wirklich Optionen werden auch nicht aufgezeigt. Vielmehr erscheint es so als würde das Gebäude nur gekauft, damit Ruhe ist. Wobei es seltsam ist, dass für andere viel wichtigere Dinge in Duisburg kein Geld zur Verfügung steht.

Ob sich die Stadt Duisburg wirklich im Rahmen der gesetzlichen Vorgabe bewegt, werde ich bei einem Kauf der Gebäude durch eine entsprechende Strafanzeige prüfen lassen. Da habe ich nämlich Zweifel dran.

Sparsamer Umgang mit den Geldern der Steuerzahler geht anders und von einer Millionen Euro könnten eine Menge Lehrer bezahlt werden oder Kindergartenplätze. Ruinen sollten nur in Ausnahmefälle gekauft werden. Da ständen aus meiner Sicht aber die Weißen Riesen in Homberg wesentlich höher in der Priorität. Einmal mehr scheint mir die unfähige Stadtspitze eine Fehlinvestition vorzunehmen und viele wichtigere Dinge zu vernachlässigen.

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