Skandal auf Skandal…

… zeigt einmal mehr, wie ungaignet die „Verbraucherschutzministerin“ ist.

Was gab es nicht alles an Lebensmittelskandalen, die es auch in die Medien schafften. Da waren zum Beispiel BSE, Dioxin in Eiern, Pseudo-Bioeier, EHEC, und nun Pferdefleisch wo keines deklariert ist.

Ilse Aigner gibt jetzt den Landesbehörden die Schuld, weil diese angeblich nicht genug getan hätten. Der Ball kann ziemlich einfach zurückgespielt werden. Denn das Bundesministerium hätte hier auch eine Überwachungspflicht gehabt. Wer andere mit einer Aufgabe betraut muss auch überwachen, dass diese Aufgabe angemessen umgesetzt wird. Zumal das CDU/CSU/FDP Konglomerat, wenn es um die Überwachung der Menschen geht immer an vorderster Front kämpft. Seltsam zurückhaltend sind die zuständigen Stellen hier.

Aber die bekannten Skandale sind ja nicht die einzigen Skandale in Lebensmitteln. Selbst ein informierter Verbraucher verzweifelt an der unüberschaubaren Anzahl von Zusatzstoffen mit noch mehr unterschiedlichen Namen. Bestes Beispiel ist hier der Hefeextrakt, welcher auch als Würze und Natriumglutamat bezeichnet werden darf. Dabei ist die Wirkung und nicht die Herstellung von Glutamat relevant. Wer nur nach dem einen Stoff sucht und ihn nicht findet, ist keineswegs sicher, weil sich der Stoff ja noch unter einem anderen Namen drin befinden kann.

So auch manche E-Stoffe die allerdings auch nicht immer unter dieser Bezeichnung angegeben werden. Dem Käufer wird die Möglichkeit zur Selbstbestimmung durch unterschiedliche Bezeichnungen und englische Namen auf Kosmetika und Hygieneprodukten weitestgehend genommen. Einkaufen wäre ansonsten eine Vollzeitbeschäftigung um jeden Bestandteil zu ermitteln.

Das Verbraucherministerium sieht in dieser Verbrauchertäuschung bzw. Verbraucherverwirrung nach meiner bisherigen Korrespondenz kein Problem.

Ich bin froh, wenn Ilse Aigner aus dem Kabinett der Unfähigkeit und Exdoktoren endlich verschwindet, denn außer Facebook und Selbstdarstellung scheint sie nicht sonderlich qualifiziert zu sein.

Für wirklichen Verbraucherschutz wäre es an der Zeit mal zu agieren statt immer nur auf den nächsten Skandal zu reagieren.

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