Straßenreinigungsgebühren sparen

Schon früher habe ich die Wirtschaftsbetriebe und die Straßenreinigung kritisiert. Ich bin da natürlich nicht der Einzigste. Zwar klang es 2010 so als sollte etwas getan werden. Gesehen habe ich von den Wirtschaftsbetrieben aber noch niemanden. Das der Rechtsweg wenig hilft habe ich auch schon mitbekommen. Genauso, dass es nichts mit der wirklichen Reinigungsleistung zu tun hat.

Es kann zudem vorkommen, dass beim Kauf eines Grundstücks dieses aus zwei oder mehr Flurstücken besteht. Je nach Lage bedeutet dies, dass mehrfach für die Straßenreinigung bezahlt werden muss. Die Berechnung erfolgt je nach Lage eines Grundstücks durch Berechnung der Kante zur Straße, welche mensch über Wege erreichen kann. Besteht Zugang zu zwei Straßen wird also doppelt gezahlt für jeden Meter.
Besteht nun das Grundstück aus zwei Flurstücken erhöhen sich die Kosten folglich erneut. Allerdings ist es möglich Grundstücke zusammen zu legen. Bezeichnet wird dies als Verschmelzung.

Ich dachte zuerst das wäre teuer und das Grundstück müsste für das Zusammenlegen vermessen werden. War aber alles nicht der Fall. Es kostet nur ein wenig Zeit. Einfach beim Amt für Baurecht und Bauberatung oder bei Vermessung, Kataster und Geoinformationen anrufen, da wird einem dann weiter geholfen. Die Nummern der Flurstücke und so sollten dabei bereit liegen.

– Zuerst wird überprüft, ob eine Verschmelzung möglich ist.
– Anschließend gehen die Eigentümer des Grundstücks zum Amt und erledigen die Formalien.
– Nach einiger Zeit kommt dann der Schrieb mit einer Bestätigung der Zusammenlegung.

Die Grundstücke dürfen natürlich nicht unterschiedlich belastet sein.

Interessant ist dies auch, wenn aus dem Grundstück die Quadratwurzel gezogen wird. Zum Beispiel die Wurzel aus 18 plus die Wurzel aus 18 ist mehr (~ 8,5) als als die Wurzel aus 36 (6).

Noch einen Tipp für Hinterlieger ohne eine Kante zur Straße über die sie angebunden sind. Gibt es einen gemeinsamen Weg für mehrere Eigentümer mit entsprechenden Wegerecht so könnte es sich lohnen davon einen schmalen Streifen abzutrennen und darüber das Grundstück direkt mit der Straße zu verbinden. Natürlich müssten dazu alle Grundstücke verschmolzen werden und es ist zu überlegen, wie sich das mit dem Wegerecht regeln lässt. Durch die Verschmelzung wäre eine Kante zur Straße vorhanden und diese würde als Maßstab genommen und sei sie nur weniger Zentimeter.

Nicht umsonst plädiere ich für eine Einheitlich Gebühr pro Quadratmeter Grundstück ohne irgendwelche unfairen Rechnungen. Weg mit Reinigungsklassen und all dem Zeugs, denn alle Bürger nutzten die Straßen und Bürgersteige der Stadt.

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