Schildbürgerstreiche bei den Stadtwerken Duisburg

Kann es sich die Stadt, der die Stadtwerke Duisburg gehören, leisten Geld zu verschenken?

Ich würde sagen in Anbetracht des Nothaushalts und ständiger Einsparungen bei Kultur und Bildung nicht.

Trotzdem bekam ich gestern einen Brief von den Stadtwerken mit einem Rechnungsbetrag von 0,24 €. Das Porto für den Brief betrugt 0,90 €. Ich bin keine BWLer aber ich denke, dass ein derartige Aktion nicht in einem sinnvollen Kosten-Nutzen-Verhältnis steht.
Mich wundert, dass die Stadtwerke nicht warten bis sagen wir 5,00 € zusammen kommen oder die Forderungen einfach mit der nächsten regulären Rechnung einfordern.

Ich frage mich, ob hier schon ein Fall von Untreue (§266 StGB) vorliegt. Ist zwar nur ein kleiner Vermögensnachteil für die Stadt, wenn dies allerdings häufiger vorkommt, können da schnell hohe Beträge zusammenkommen.

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4 Antworten zu Schildbürgerstreiche bei den Stadtwerken Duisburg

  1. Jan schreibt:

    Die interessantere Frage: Wie schafft man es, eine 24-cent-Rechnung auf mehr als 3 Blatt A4 auszubreiten? (oder haben die das Teil überfrankiert?)

  2. ulrics schreibt:

    Mit Überweisungsträger und dem ganzen rechtlichen Rahmen, sowie den Erläuterungen sind es vier Seiten.
    Aber selbst bei 0,55 Cent ständen Einnahmen zu Ausgaben in einem Missverhältnis.

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