Fußverkehr in Duisburg ist ein ständiger Hindernisparcours. Zum rechtswidrig und grundsteuererhöhenden Falschparken kommen auch noch Hindernisse, wie Ihscooter und Mülltonnen, die von den Anwohnern oder den Wirtschaftsbetrieben behindernd auf dem Gehweg abgestellt werden.
Das Bild zeigt ein Beispiel aus Rheinhausen von der Friedrich-Alfred-Str. und obwohl dort zwischen den Bäumen ausreichend Platz wäre um die Tonnen für Fußverkehr nicht hinderlich abzustellen oder sogar auf der ohnehin gesperrte Fahrbahn, stellt man den Mülltonne an der ungünstigsten Stelle hin, obwohl der Gehweg hier eh schon zu schmal ist.
Dabei heißt es in der Abfallsatzung, dass die Mülltonnen an den Fahrbahnrand zu stellen sind. Aber da das Ordnungsamt hier ja nicht einschreitet und das Fehlverhalten verfolgt passiert natürlich nichts. Und das obwohl hier auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität besonders beeinträchtigt werden.
Da ich mit Gepäck unterwegs war, war dies natürlich besonders hinderlich. Vielleicht sollte man die Mülltonnen in einer Aktion mal auf die Fahrbahn stellen, wie es die Abfallsatzung vorsieht. Würden dann die mit Auto rumjammern, dass man sie behindern würde? Wobei das wäre doch nur gerechtfertigt, da es auf Gehwegen ja auch keine Konsequenzen hat. Oder man könnte die natürlich auch mittig in Einfahrten stellen, wo der Fußverkehr nicht behindert wird. Wobei ich mich eh frage, wie in vom Denkmalschutz geschützten Vorgärten Einfahrten zu Parkplätzen genehmigt werden können.

Eigentlich müsste man die Tonne mit dem Inhalt im Vorgarten verteilen.
Es bringt vermutlich mehr, wenn man die Tonnen immer schön mittig in die Einfahrt stellt. Da dürfte der Lerneffekt vielleicht, aber zumindest der Ärger größer sein. Und da man eh nicht über den Gehweg rasen darf, besteht auch keine Gefahr von Sachbeschädigung oder Umweltverschmutzung.
Kann man übrigens auch bei Ihscootern so machen, wenn man Zeit und Lust hat. Dürfte den Druck, wenn die immer in Einfahrten stehen, vermutlich deutlich erhöhen.