Ende 2022 gab es eine tödliche Kollision am Mörsenbroicher Ei. Da ich den Bereich immer wieder passiere, habe ich damals zuerst bei der Polizei und weil diese scheinbar nicht zuständig ist, bei der Stadt Düsseldorf nachgefragt. Aber die Stadt Düsseldorf wollte wohl nicht antworten. Vielleicht wollte man nicht zugeben, dass man keine Maßnahmen getroffen hat, denn eine Veränderung konnte ich nicht feststellen oder man hat andere Gründe das geheim zu halten.
Inzwischen ist der LKW-Fahrer mit einer Bewährungsstrafe fürs Töten eines Menschen davon gekommen. Er hat sich „entschuldigt“, aus meiner Sicht ist das zu Milde.
Wichtig ist jedenfalls, dass dies nie wieder passiert und deshalb sind die Maßnahmen so wichtig, die getroffen werden. Diese wollte die Stadt Düsseldorf mir aber scheinbar nicht mitteilen und auch das LDI bekam keine Auskunft, warum dies nicht gehen sollte. Ich hatte bisher immer geglaubt Duisburg wäre schwierig bei Auskünften, aber Düsseldorf ist da eine ganze andere Nummer. Nun hat sich das LDI sogar mit einer Beanstandung ans die Bezirksregierung Düsseldorf gewandt, weil die Stadt Düsseldorf schweigt. Vermutlich gibt es keine Maßnahmen, die nicht zu Lasten, des MEV gehen, weshalb man nichts tut.
Und wer sich mal die Bilder betrachtet, wird erkennen, warum das eine extrem gefährliche Ecke ist. Dazu kommen noch sehr kurze Abstände zwischen Rot für die einen und Grün für die anderen. Oft fahren noch KFZ wenn die Ampeln für Rad- und Fußverkehr bereits auf Gelb springen.


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