Werbezwangsabgabe an der Supermarktkasse – #GEZ

Es gibt ja so Menschen, die sich über die sich über den Rundfunkbeitrag aufregen. Die gleichen Menschen kaufen aber im Supermarkt ihre Zuckerplörre, mit der diese neben dem Parkplatz auch das Privatfernsehen mitfinanzieren. Gleiches gilt für andere beworbene Artikel.

Bei der „GEZ-Gebühr“ ist es wenigstens transparent, bei der Werbezwangsabgabe ist dies nicht der Fall. Da zahlt man für beworbene Produkte deutlich mehr und wenn man viel davon konsumiert sogar deutlich mehr als die Rundfunkabgabe. Natürlich kann man einige Produkte meiden, aber auch das nützt wenig, denn selbst die Ketten werden teilweise im Fernsehen. Da zahlt man dann auf jeden Fall bei jedem Einkauf mit.

Wie viel man insgesamt zahlt hängt nicht vom Sehverhalten hat, sondern von den Vorlieben. Wer viel Markenprodukte zu sich nimmt zahlt schon einmal deutlich mehr. Dagegen protestiert aber kaum einer. Diese Abgabe ist halt gut versteckt. Vielleicht ist es Dummheit oder Ignoranz, dass man so versteckte Abgaben einfach so akzeptiert, während direkte Abgaben, die ausgewiesen werden kritisiert werden.

Dieser Beitrag wurde unter Grundrechte, Verbraucherschutz abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s