In ihren Wahlprogrammen tun SPD und CDU weiterhin, so als würden diese sich für Klimaschutz und Baumschutz einsetzen. Auf dem Papier klingen die Wahlversprechen gut, aber in Wirklichkeit wird Umwelt- und Naturschutz in Duisburg den Sparverpflichtungen geopfert. So wurden Robinien gefällt, weil man die Pflege vernachlässigt hat. Regelmäßig finden sich im Stadtgebiet zugewachsene Radwege, weil die Pflege vernachlässigt wird.
Wenn Bäume gefällt werden, kommen an die selbe Stelle meist kleinere und pflegeleichtere Modelle. Auf die Kühleffekte und die Abschattung wird dabei kein Wert gelegt.
Ferner streben SPD und CDU an mit neuen Straßen Natur zu vernichten. Begründet mit Versprechen, die mangels fundierter Grundlagen gar nicht haltbar sind.
Die sogenannte Klimaoffensive scheint sich mehr gegen den Klimaschutz zu richten, denn durchdachte Maßnahme zu einem klimaneutralen Duisburg sind nicht erkennbar. Nicht einmal ein brauchbares Rezept dafür scheint es zu geben.
Die Stadtwerke gehören der Stadt Duisburg, es wäre also möglich auf diesem Weg zusammen mit der Gebag Mieterstrom deutlich zu fördern. Gemacht wird dies nicht.
Von der regierten Stadt wird auch die mehr oder weniger starke Verminderung von Frischluftschneisen erlaubt, die Konsequenz von mehr Hitzetoten wird dabei billigend in Kauf genommen. Wie die Toten der Loveparade, nur mit dem Unterschied, dass hier die Opfer nicht so leicht erkennbar sind.
