Keine Luftreinhaltung an Flughäfen – #Mikroplastik #DUH #Feinstaub #Stickoxide

Bekanntlich stoßen Flughafen nehmen Klimagasen auch erhebliche Mengen der Gefahrgase und -partikel aus, die uns überall umgeben. Hierzu zählen insbesondere Stickstoffdioxide und Feinstäube, die auch Mikroplastik enthalten. Gerade an Flughäfen ist der Reifenabrieb erheblich.

Das Umweltzonen nicht für Flughäfen gelten sollen, verfolge ich schon länger. Ebenso die Thematik zu Feinstaub von Flughäfen.

Mit der EU hatte ich hierzu korrespondiert und nun eine ziemlich schwache Begründung für eine Ablehnung erhalten, nach der man vermutlich ziemlich lange gesucht hat:

Sehr geehrter Herr Scharfenort,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 16. Juni 2018 in dem oben genannten Beschwerdeverfahren. Vorerst möchte ich mich für die lange Bearbeitungsdauer entschuldigen.

Ihrem Schreiben führen Sie an, dass die Ausnahme zur Luftqualitätsrichtlinie, die unter Anhang III Abschnitt A Nr. 2 lit. a BImSchV zu finden ist, nicht auf Flughafengelände anwendbar ist, da es Öffentlichkeit Zugang zu gewissen Außenbereichen geben kann. Ihren Angaben entsprechend ist dies u.a. beim Zugang des Flugzeugs oder bei Führungen der Fall.

Allerdings muss ich Sie darauf hinweisen, dass das offene Rollfeld eines Flughafens nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist und daher die Einhaltung der zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegten Grenzwerte dort nicht beurteilt werden. In der Tat ist der Zugang nur für Personal erlaubt, dass auf besagten Feld arbeitet oder dass durch den Erwerb eines Flugtickets Zutritt erhalten hat. Dies gilt ebenfalls im Falle von eventuellen Führungen, da diese eine besondere Erlaubnis benötigen.

Sie haben daher in Ihrem Schreiben vom 16 Juni 2018 keine neuen Argumente hervorgebracht, die eine weitere Untersuchung Ihrer Beschwerde rechtfertigen würden. Ihre Beschwerde wurde daher am 25. Oktober 2019 geschlossen.

Nach dieser Argumentation wären Zoos auch kein Teil von Umweltzonen und auch andere Veranstaltungsstätten, für die man einer Eintrittskarte kaufen muss. Man hat also nur nach einer Ausrede gesucht, um Flughäfen nicht betrachten zu müssen, was logisch ist, weil auch sonst dort Maßnahmen zu treffen wären. Vielleicht sollte die DUH hier auch mal klagen, schließlich pusten Flughäfen mehr Schadstoffe in die Luft als Feuerwerk.

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