#Duisburg: #Feinstaub aus #Feuerwerk interessiert uns nicht! – #Umweltschutz #Krebs

Vor einigen Tagen schrieb ich etwas zu den Kölner Lichtern und der Stadt Köln, die keinerlei Kenntnis bzgl. der Emissionen hat. Möglicherweise will man sich mit dem Thema allerdings auch nicht beschäftigen. Könnte ja herauskommen, dass man die Bevölkerung für eine billige Lichtshow vergiftet.


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten kann:

Der Stadt Duisburg ist nicht bekannt, welche Metalle in welchen absoluten
Mengen beim Hafenfeuerwerk freigesetzt werden, da die Inhaltsstoffe eines
Feuerwerkes direkt von der Bauart und Zusammensetzung des
Feuerwerkskörpers abhängig ist. Wissenschaftlich fundierte, allgemeine
Ansätze zur Abschätzung der Gesamtemissionen existieren nicht. Zudem
besteht im Rahmen des Genehmigungsverfahrens keine detaillierte
Nachweispflicht zur Art und Herkunft des verwendeten Feuerwerkes.
Jegliche vorherige Abschätzungen eventueller Emissionen wären somit
fachlich nicht vertretbar.

Auf eine Rückfrage und Erwähnung der Fürsorgepflicht, bekam ich folgenden Text:


wie bereits in meiner ersten Antwort eindeutig angegeben, sind weder die
eingesetzten noch die freigesetzten Mengen bekannt. Ebenso liegen keine
Erkenntnisse über die tatsächlichen Einwirkungen aufgrund des Feuerwerkes
im Stadtgebiet Duisburg vor.

Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass der Gesundheitsschutz und die
Gesundheitsvorsorge innerhalb der Verwaltung der Stadt Duisburg sehr ernst
genommen wird. Dies zeigen unter anderen die Erfolge der Luftreinhaltung
oder auch im Lärmschutz in den vergangenen Jahren. Allerdings muss sich
die Verwaltung aus personellen und zeitlichen Gründen auf die realen,
belegbaren und fachlich erfassbaren Gefährdungen und Gefahren beschränken
und kann in diesem Gebiet nicht wissenschaftlich tätig werden. Die von
Ihnen angedeutete Trivialität ist der geschilderten Problematik jedenfalls
nicht immanent. Soweit Ihnen Modelle oder Methoden bekannt sind, die mit
vertretbarem Aufwand eine belastbare Abschätzung der genannten Größen
(insbesondere des Eintrages an Schadstoffen im Stadtgebiet Duisburg) für
ein Höhenfeuerwerk leisten, wäre ich Ihnen für diese Information sehr
dankbar.

Eindeutig war es nicht, da es sich nur auf die Stoffe in der Luft bezog, obwohl ja vergleichsweise einfach ist, davon auszugehen, dass 100 % freigesetzt wird. Wenn man da die Stoffe kennt, welche eingesetzt wurden ist der Rest einfach.

Lächerlich wird es, wenn betont wird, dass man sich lieber mit realen Gefahren beschäftigen würde. Wirklich? Krebserregende Metalle sind keine reale Gefahr? Ruß aus dem Schwarzpulver ist übrigens auch nicht gesund, aber scheinbar nicht relevant genug.

Ich sag ja immer, aufs Jahr gemittelt ist eine Kugel auch nicht tödlich.

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