#Rezension: Hauptversammlung von #Vapiano – #Börse #Investment #RWE #Evonik

Die Hauptversammlungen eines Unternehmens verraten viel über den Charakter und die Perspektiven eines Unternehmens.

RWE zum Beispiel hat zwar ausreichend Essen gehabt, allerdings war dies bodenständige fettige Küche, die schwer im Magen lag. Große Zukunftsperspektiven hat das Unternehmen nicht, wenn es sich nicht ändert. Evonik erscheint dagegen eher progressiv, was die Essensgestaltung angeht.

Da Vapiano eine Restaurantkette ist, erwartet man natürlich auch entsprechendes Essen. Natürlich ist das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten, allerdings sind das auch andere Unternehmen, die sich trotzdem noch großzügig zeigen. Anders dagegen Vapiano.

Das vorhandene Esse war sogar vorzüglich, allerdings von der Menge her deutlich zu wenig.
Der Einlass begann um 10 Uhr. Um 10:20 Uhr waren die Brotsachen bereits aus. Was blieb war noch Obst. Ist natürlich positiv, wenn es Obst gibt, aber reicht natürlich für die später Eintreffenden nicht.

Eine Angestellte beim Hotel, in dem die Hauptversammlung stattfand meinte sinngemäß, man solle ja auf der Hauptversammlung auch nicht frühstücken. Offensichtlich keine Ahnung von Hauptversammlungen.

Bei den Getränken war die Auswahl dagegen reichhaltig. Sogar Kakao gab es, allerdings waren zwischenzeitlich die Gläser aus. Aber da war ja nicht so schlimm, denn um zur Toilette zu gehen musste man den Präsensbereich verlassen. Habe ich auch noch nie erlebt, dass die Toiletten außerhalb lagen. Schließlich verpasst man dann ja u.U. wichtige Informationen.

Der düstere Hintergrund bei Präsentationen mag zwar Corporate Design sein, war aber in der aktuellen Lage reichlich ungeschickt gewählt. Vielleicht nicht einmal ohne Grund, schließlich ist das Unternehmen auch in England aktiv, was sicherlich nicht so gut mit dem Brexit harmoniert. Dieser wurde aber nicht einmal als Geschäftsrisiko erwähnt.

Das „Mittagessen“ gab es dann um 13:30, auch war nach ein paar Minuten nicht mehr da. Und es waren nicht einmal alle anwesend. Was man sich dabei gedacht hat, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht ein Fingerfood pro Person?

Der Gesamteindruck, welche das Unternehmen so gegenüber den Besitzenden machte war desaströse, denn gerade ein Unternehmen in der Gastronomiebranche sollte besser wissen, wie die Bedürfnisse sind. Das Essen soll lecker sein, was es durchaus war, aber natürlich auch von der Menge stimmen, was nicht der Fall war. Da wundert es wenig, dass es der Kette nicht so gut geht. Im Vortrag wurde auch schlechte Logistik eingestanden, was die Anwesenden sicherlich alle mit knurrendem Magen bemerkten.

Das es keine Dividende gab, versteht sich natürlich von selbst. Aber selbst die Chance das Geschäft anzukurbeln wurde nicht genutzt. Denn normalerweise hätte man entsprechende Gutscheine verteilen können. Vielleicht für einen Nachtisch. Aber selbst so etwas wurde nicht gemacht. Und auch das Catering vom Hotel war verwunderlich, wo Vapiano doch selber Essen herstellt und angeblich sogar im Liefergeschäft aktiv ist.

Aus Umweltschutzsicht fiel negativ auf, dass Strohhalme angeboten wurden.

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