Spammer LinkedIn – #Spam #Unseriös #Einladung #LinkedIn

Ich vermute mal die meisten haben schon mal LinkedIn-Spam bekommen.

Damit meine ich nicht die Phishingmails, welche nur Adressdaten wollen, sondern die illegalen Einladungen ins LinkedIn Netzwerk.

Diese aggressive Werbemethode kotzt mich an, zumal ich nicht das erste Mal damit Probleme hatte. Da wird jemand eingeladen und bei der Anmeldung werden dann Adressdaten genutzt um mitunter tausende von Menschen mit Einladungen zu belästigen. Dazu kommen dann noch Wiederholungseinladungen.

Abgesendet werden die Namen angeblich im Namen einer Person, ob das wirklich wahr ist vermag ich nicht zu überprüfen, Absender ist allerdings LinkedIn.

Einige Seiten im Internet raten nur sich mit einer Sperrung einverstanden zu erklären, aber kann man so einer Seite wirklich trauen, dass die mit Daten verantwortungsvoll umgehen? Ich mein schließlich verstößt die Einladung gegen Deutsches Recht. Sowohl was den Datenschutz angeht, als auch die Einladung selber.

Hier mal eine Sammlung der Informationen:
LinkedIn den Zugriff auf das Adressbuch verbieten – Wenn Linkedin ohne Einwilligung Einladungen versendet
LinkedIn kapert Adressbücher – was tun gegen ungewollte LinkedIn-Einladungen?
– Was passiert, wenn LinkedIn Mails an euer ganzes Adressbuch schickt
Einladungen von LinkedIn blockieren
– Linkedin zahlt 13 Millionen Dollar wegen Spam-Vorwürfen: Linkedin muss für aggressive Kundenwerbung büßen

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2 Antworten zu Spammer LinkedIn – #Spam #Unseriös #Einladung #LinkedIn

  1. U. Koelling schreibt:

    Kein Linkedin-Mitglied, und trotzdem ständig „Freundschaftsanfragen“ von Unbekannten in der Mailbox?

    Es sitzen über sehr viele Ecken (Telefonbuch des Freundes des Freundes des Freundes …) letztendlich am Ende der Kette irgendwo doch Leute die man tatsächlich halbwegs kennt und die ihrem Smartphone illegalerweise „gestattet haben“, ihr digitales Adressbuch mit allen Namen, Emailadressen, Telefonnummern u.a. auf die Linkedin-Server in den USA hochzuladen ohne diese Adressbuch-Personen zuvor um ihre Erlaubnis gefragt zu haben.

    In den USA gibt es keinen Datenschutz für Nichtamerikaner.

    Auch als Nichtamerikaner von Europa aus vor einem lokalen amerikanischen Gericht gegen eine amerikanische Firma zu klagen bringt außer Kosten nichts.

    Viele der unbekannten Kontaktwilligen die als Absender der Linkedin-Spammails genannt werden, lassen sich oft schon nach kurzer Recherche im Netz eindeutig identifizieren.

    Da gibt es zum Namen gleich die Emailadresse und oft auch noch viel mehr ganz öffentlich zu finden.

    Genau, das sind offensichtlich die die „nichts zu verbergen haben“, und die geltende Datenschutzgesetze für die Paranoia von dummen Fortschrittsfeinden halten.

    Deren Namen, Emailadressen usw. lassen sich kreativ recyclen.

    • ulrics schreibt:

      Ich gehe eher davon aus, dass etliche die Daten unfreiwillig LinkedIn mitteilen. Die Person, von welcher die Einladungsmail kam, kannte ich. Da ich mich nicht selbst angemeldet habe, weiß ich nicht wie der Anmeldedialog aussieht, aber ich gehe davon aus, dass es nicht so eindeutig ist.

      Eine Abmahnung auf Unterlassung kann Deutschland rechtskräftig werden und bei Verstößen zahlt dann die Firma das Ordnungsgeld oder auch nicht, aber dies ist das Problem des Staates und nicht mehr meines. Da ich die Mail in Deutschland empfangen habe gilt analog zum NetzDG deutsches Recht.

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