Sehr geehrte Mitmenschen – #Genderung #Gleichberechtigung

Das Urteil hat ein paar Wellen geschlagen, aber der Versuch darauf basierend Veränderungen vorzuschlagen stößt nicht überall auf Gegenliebe. Manche wollen lieber abwarten, statt aktiv zu gestalten, dabei ist doch so einfach ein paar kleine Änderungen vorzunehmen.

Dies fängt bei geschlechtsneutraler Sprache an. Angeblich soll noch nicht definiert sein, was dies ist. Man könnte lange darüber diskutieren, ob Männer*innen eine geschlechtsneutrale Schreibweise ist. Ich habe meine Zweifel daran, denn hier werden zwar prinzipiell die Geschlechtsvarianzen bis zu einem gewissen Grad repräsentiert, aber geschlechtsneutral ist es trotzdem nicht, weil die Begriffe immer noch auf Geschlechter abzielen. Ein Geschlecht zu erwähnen ist nicht geschlechtsneutral. Deswegen „Sehr geehrte Mitmenschen“, anstelle „Sehr geehrte Damen und Herren“. Ist erstens kürzer und zweitens eleganter.

Eleganter sind geschlechtsneutrale Begriffe auch bei der Aussprache und in Texten. Zudem bleibt mir schleierhaft, wie mein solche pseudoneutralen Begriffe mit * aussprechen soll. Sagt man dann Stern? Das würde zu viel Verwirrung führen. Besser sind da wirklich neutrale Begriffe, wie Person, Mensch oder Kraft.

Bei den meisten Formulierungen geht es relativ einfach. Bei anderen müsste man etwas mehr nachdenken, aber es findet sich fast immer eine Lösung.

Wegen Genderung unleserliche Gesetzestexte würden der Vergangenheit angehören. Dies wäre übrigens auch eine Form von Entbürokratisierung. Und nebenbei spart es noch Geld, weil die Texte kürzer werden.

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