#Lobwort statt Schimpfwort – #PoliticalCorrectness

Wenn man nicht will, dass ein Wort Schimpfwort ist, dann muss man es zum Lobwort machen.

Warum stößt Political Correctness auf so viel Widerstand. Man könnte annehmen diese hätte entweder niedere Beweggründe oder sehr Komplexe, dabei ist es so einfach und simpel.

Wir leben in einer Zeit, wo sich so viel ändert. Ständig hört man hier etwas und dort etwas zu irgendeinem Wort und warum dies ganz schlimm wäre. Die Expertisen der Behaupter werden dabei viel zu selten hinterfragt. Aktuelleres Beispiel ist hier Zigeunerschnitzel.

Das Problem, welches hier nun zum tragen kommt, liegt in der fehlenden Übersichtlichkeit, dadurch wird ein Teil der Bevölkerung von Diskussionen ausgeschlossen, weil sie nicht mehr wissen wie sie etwas artikulieren sollen, ohne sofort als Nazi zu gelten. Man könnte es als Zensur oder Beschneidung der Meinungsfreiheit bezeichnen.

Das ein Ausschluss von Personen zu Widerstand führt, versteht sich von selbst. Dazu kommt noch Veränderungsstress. Das heißt, dass sich in unserer Welt, transportiert durch die Medien sehr schnell, sehr viel zu ändern scheint. Durch Entzug der Worte wird einem ein Teil der Identität genommen. Dies führt zu Frustration und verstärkt den Widerstand.

Ergo Political Correctness löst also nicht nur keine Probleme, weil etwas nur umetikettiert wird, sondern verschärft eine Spaltung der Gesellschaft, die gefährlich ist.

Besser wäre es real oder vermeintlich schlimme Wort positiv zu besetzen. Aus einem Schimpfwort ein Lobwort zu machen. Daneben müssen natürlich die Probleme gelöst werden, weshalb das Wort negativ belegt ist.

Wenn überhaupt müssen sich Wort am Sprachempfinden der Allgemeinheit orientieren und nicht an einem möglicherweise elitären Kreis. Mal ganz nebenbei erinnert dieser Austausch von Worten an ein recht bekanntes Buch von George Orwell ‚1984‘.

Und gutes Beispiel für Lobworte kann man im Bereich der Schwulenbewegung erkennen. Anstatt ein Wort zu verbieten, wurde es selbstbewusst als Bezeichnung verwendet.

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