Auch Umweltkosten sind Sozialkosten

Es verwundert, dass manche nicht sehen, dass Umweltkosten immer auch Sozialkosten sind. Denn wo gibt es die niedrigsten Mieten? Wo gibt es die sozial Schwächeren? Wo werden ungeliebte Projekte verwirklicht?

Genau dort, wo es den Menschen ohnehin nicht so gut geht. Wer nicht so viel hat, kann sich die gute Wohnlage nicht leisten. Der wohnt eher an der Lärmstraße. Dessen Gesundheit wird eher durch Umwelteinflüsse geschädigt. Beispielhaft seien hier nur Stickoxide, Feinstaub und Lärm genannt.

All dies kostet Geld. Auch die Verunreinigung des Grundwassers mit Gülle kostet Geld. Solche Umweltkosten müsste man eigentlich komplett einpreisen. Auch bei Projekten müssten diese Kosten und wie viele Tote es dadurch gibt, angegeben werden. Das wäre Sozial und Gerecht, aber nur auf die Anzahl von Arbeitsplätzen zu schauen und sich nicht darum scheren, wie es den Menschen dadurch geht ist Ungerechtigkeit.

Ebenfalls ungerecht ist es gegenüber den folgenden Generationen, welche die Folgekosten der Idiotie von heute tragen müssen.

Umweltschutz ist Sozialschutz!

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