Hochwasserkritik

Ich finde die aussage suspekt, dass man den Flüssen mehr Platz schaffen müsse. Natürlich ist dies ein Teil des Problems, das wesentlich größere Problem ist allerdings die Pflasterung von Flächen und Abholzung von Bäumen.
Einfach mal überlegen, wie viel Wasser an so einem Baum hängen bleibt. Selbst bei Starkregen. Das sind pro Baum eine Menge Liter, die erst einmal nicht in die Kanalisation drängen. Hier kommt es also zu Verzögerungen und je mehr Bäume in einer Stadt stehen, desto weniger Kellerüberflutungen gibt es. Selbst wenn der Starkregen kommt. Wobei aufgrund des Kronenumfangs auch Kronenbruch drohen kann. Vielleicht haben hier immergrüne Gebüsche wie Eibe oder Ilex.

Von betonierten Flächen dagegen strömt ist in die Kanalisation. genauso wie von Dächern, wo auf Versickerung verzichtet wird.

Wer Hochwasserschutz nur auf Deichbau reduziert hat jedenfalls keine Ahnung. Denn Hochwasserschutz fängt in den Städten selber an.

Traurig wie wenig Betonierminister Groschek an solche Lösungen denkt.

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Eine Antwort zu Hochwasserkritik

  1. Dietmar beckmann schreibt:

    Stimmt auffällig. Gründächer, Rigolen, intelligentes Abflussmanagement, all dies muss in den Städten forciert werden.

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