Gedanken zum Duisburger Image

Es gibt viel Engagement in Duisburg, allerdings sind die Rahmenbedingungen denkbar ungünstig. Anstatt miteinander für alle Duisburger, muss man die städtische Verwaltung teilweise schon fast zwingen ihre Arbeit zu machen. Es gibt Ecken die sich zu rechtsfreien Räumen auswachsen könnten, wenn man nicht endlich was tut.

Es gibt Häuser deren Fassaden bald abbröseln und die Stadt zwingt hier nicht etwa zur Sanierung, sondern macht den Weg für Rollstuhlfahrer unpassierbar und sperr auch noch wertvollen Parkraum.

Auch werden viel zu enge Straßen auf Logport für ausreichend erklärt, obwohl sie für LKW-Begegnungsverkehr ganz bestimmt nicht empfohlen sind.

Es lässt sich viel bewegen, wenn da nur nicht die bequemen wären, die immer nur jammern, aber nichts ändern wollen und vor notwendigen Konflikten zurückscheuen. Dabei heißt Konflikt nicht Schlägerei. Es geht auch verbal.

Aber was mir am Meisten stinkt ist die Peudobeteiligung durch die Stadtspitze. Wie jetzt aktuell mit der Imagekampagne. Da kann man seine Beiträge ja nicht einmal Online einreichen. Wenn man die Internetadresse aufruft, gelangt man auf eine nichtssagende Seite der Stadt Duisburg, wo man als Bürger vor steht und sich fragt: ‚Was nun?‘. Beteiligung muss nicht groß sein, aber sie muss ehrlich sein, ansonsten sorgt dies nur für noch mehr Politikerverdrossenheit.

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