Müllunsinn in Duisburg

Was nützen härtere Strafen, wenn das ganze in der Realität nicht umgesetzt wird. Ich habe jedenfalls noch an keiner Bushaltestelle Mitarbeitende des Ordnungsamtes gesehen, die schauen, ob jemand die Kippe auf den Boden wirft.
Ich bezweifele auch stark, dass dafür überhaupt das Personal vorhanden ist. Höhere Strafen schrecken Müllverbrecher nur dann aber, wenn man sie erwischt, nur rechnen die Verbrecher meistens nicht damit erwischt zu werden.

Das Sperrmüll nicht mitgenommen werden kann, um diesen anderweitig zu nutzen ist in meinen Augen schlichtweg falsch. Damit meine ich jetzt nicht jene die sich an Altmetall bereichern, sondern welche eine Couch oder einen Tisch noch nutzen. Denn vieles ist viel zu schade, um es wegzuschmeißen. Nur ist der Aufwand etwas loszuwerden enorm. Egal, ob nun an privat zu verschenken oder an eine der Institutionen, die nur von Montags bis Freitags Zeit haben und somit für viele berufstätige etwa so günstig sind, wie die Zustellzeiten diverser Paketlieferanten.

Der noch funktionierende Herd wanderte deswegen leider in den Müll. Und beim Nächsten wird es wohl nicht anders sein.

Dazu kommt noch eine völlig unsinnige Müllapp der Wirtschaftbetriebe, welche einfach nur das Mailprogramm öffnet, anstatt ein Foto zu machen und dieses mit GPS-Daten weiterzugeben.

Na wenigsten ist die Stadt durch den öffentlichen Druck inzwischen zurückgerudert bzw. hat eingesehen, dass es eine blöde Idee war beim Sperrmüll den Menschen nur ein Stunde zu lassen, wo ansonsten Bußgelder drohen.

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