Maßnahmen gegen Wildplakatiererei

Es gibt einige unbelehrbare Zeitgenossen, welche meinen die Fassaden würde ihnen gehören und sie dürften alles machen. Dies ist natürlich nicht der Fall. Darüber was an der Fassade angebracht werden darf, entscheidet einzig und allein der Eigentümer. Auch ein Ladeneigentümer darf dies nicht ohne Einverständnis anders entscheiden.

Wer ohne Erlaubnis etwas anbringt kann den Straftatbestand der Sachbeschädigung erfüllen. Aber auch ohne, dass es sich um eine Straftat handelt, kann nach § 823 BGB Schadensersatz für das entfernen und Wiederherstellung der Fassade verlangt werden.

Daneben kann auch abgemahnt und eine Unterlassungserklärung verlangt werden. Nicht vom Aufhänger der Plakate, sondern von dem Werbenden. Dieser hat dafür Sorge zu tragen, dass die Plakate nicht an unerwünschten Stellen hängen. Hilfreich ist hier natürlich zusätzlich der Hinweise „Plakate anbringen verboten“, obwohl dies eigentlich ja selbstverständlich sein sollte.

Die Gerichte geben jedenfalls entsprechenden Unterlassungsklagen gegenüber Veranstaltern statt. Schließlich sind diese letztendlich verantwortlich für die Verunstaltung.

Wichtig ist hier für den Hausbesitzer eine lückenlose Dokumentation. Das heißt Fotos von den Plakaten an der Fassade machen. Die Plakate entfernen und aufbewahren und natürlich für einen entsprechend ordentlichen Zustand der Fassade sorgen. Dies verhindert auch schon einiges.

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