An zahlreichen Stellen in der Hafenstadt Duisburg gibt es Beschwerden von Einwohnern über Lärm. Sei es durch Lärmlaster, die teilweise auf für sie eigentlich verbotenen Strecken unterwegs sind oder die Eisenbahn mit Uraltgüterzügen auf Gleisen ohne Lärmschutz.
In vielen Fällen leidet nicht nur der Feierabend, sondern auch die Nachtruhe. Und gerade jene ist wichtig, um gute Leistungen auf der Arbeit zu bringen, um innovativ zu sein und den Standort Deutschland langfristig zu sichern. Lärmschutz kostet zwar erst einmal Geld, aber genau wie Investitionen in Bildung ist die Rendite für die Allgemeinheit gut.
Leider scheinen Landes- und Bundespolitik nicht in der Lage zu sein die Prioritäten für eine zukünftige Ausrichtung von Deutschland frühzeitig zu setzen, sondern nur idiotische Wahlversprechen einzulösen. Leiden tut die Zukunft.
Aber um auf das Thema Lärmport zurückzukommen. Lärmport Duisburg ist meine Bezeichnung für Logport Duisburg, denn hier kommt etlicher Lärm her und Lärmport Duisburg macht gerade das was zur Verringerung notwendig ist. Dabei ist Duisburg zu einem Drittel am Lärmport beteiligt und Duisburg als Stadt sollte ein großes Interesse an leistungsfähigen berufstätigen Bürgern haben. Diese Leistungsfähigkeit wird durch Lärm bzw. die damit einhergehende Erholung im Vergleich zu anderen Städten gemindert.