Klartext zu „Lärmgeplagte Bürger wehren sich“

Klartext zu „Lärmgeplagte Bürger wehren sich“

Mir wird die Hafag bzw. Logport I – X immer unsympathischer. Reagiert wird immer erst, wenn etwas vorfällt. Teilweise, wie hier in Mühlenberg nicht einmal dann.

Rücksichtnahme ist Teil einer guten Nachbarschaft. Insbesondere Lärm kann hier schnell zu Streitigkeiten führen. Selbst, wenn die Belastung seitens Logport im Rahmen des zulässigen liegen sollte, heißt dies nicht, dass man als guter Nachbar nicht freiwillig etwas machen kann. Es würde der Hafag gut zu Gesicht stehen, mal von sich aus etwas zu tun. Manchmal können auch so kleine Maßnahmen wie Lärmschutz im Radbereich der Güterzüge etwas bewirken.

Aber die Defizite der Hafag sind signifikant. Gewinn geht vor guter Nachbarschaft und Rücksichtnahme.

Am Mittwoch bin ich mal wieder durch Logport in Rheinhausen gefahren. Dort standen einige LKW auf den viel zu engen Parkplätzen am Rand der Straßen durch Logport. Die zahlreichen Parkplätze für LKW, die es angeblich geben sollte suchte ich vergeblich. Dieser Logport braucht endlich einen richtigen Parkplatz für die LKW-Fahrer, wo sowohl Mautstelle, als auch Tankstelle und WC vorhanden sind. Es gibt einige Bereiche am Rande von Logport I die sich eigenen würden. Gleichzeitig gäbe es keinen Grund für LKW mehr durch Rheinhausen zu fahren. Natürlich muss die Stadt bzw. Hafag endlich für einen guten Verkehrsfluss im Bereich der Charlottenstraße sorgen. Noch immer recht sich, dass bei Logport ohne Gesamtkonzept gestartet wurde.

Logport und andere Lärmbetriebe mindern die Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung insbesondere bei nächtlicher Ruhestörung durch Schlafentzug. Dies kann sowohl zu Abwanderung, wie auch zu immer weniger Bürgern mit Einkommen führen.

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