Fracking Schuld an steigenden Strompreisen durch EEG-Umlage

Das Fracking in den USA sorgt dort für geringere Preise bei Gas, was die Nachfrage nach Kohle senkt, wodurch wiederum in Europa Kohle günstiger wird.

Dies sorgt natürlich dafür, dass Kohlekraftwerke rentabler laufen können und mehr Strom produzieren. Durch diese starke Produktion sinken die Strompreise, was wiederum für eine Verteuerung des Stroms sorgt, da niedrige Strompreise an der Börse zu einer höheren Umlage führt. Während der niedrigere Preis an der Börse nicht an die Verbraucher weitergegeben wird.

Das heißt, für hohe Strompreise ist Fracking indirekt verantwortlich, wobei eine ebenso starke Verantwortung die Energieriesen, Vattenfall, EON, ENBw und RWE trifft, welche nicht gerade wenige der Kohlekraftwerke betreiben.

Die verdienen also gut daran die Energiewende abzuwürgen, welche auf lange Sicht (ca. 30 – 40 Jahre) für eine Unabhängigkeit von Energieimporten und niedrigere Preise sorgen wird.

Dies geht jedenfalls aus einer lesenswerten Stellungnahme, des SRU zum Thema Fracking („Fracking zur Schiefergasgewinnung„; PDF) hervor. Die Stellungnahme geht auf alle Aspekte ein, wobei sie recht neutral ist, was die Aufzählung der Fakten angeht.

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