OGE will durch NRW, teilweise sehr dicht an Wohnbebauung vorbei eine Leitung für CO2 verlegen mit einem Durchmesser von 80 cm. Diese Pipeline soll in einer Tiefe von „mind.“ 1 m liegen laut den Unterlagen zum Trassenverlauf. Das Rohr soll nur einwandig sein.
Neben so offensichtlichen Problemen, wie Pfusch am Bau, Erdbeben und unbeabsichtigte Einwirkung kommt auch noch eine erhebliche Terrorgefahr.
CO2 ist ein tödliches Gas, was schwerer als Luft ist, sich also im Umfeld zu einem Leck am Boden ausbreitet. Bei einem einwandigen Rohr gibt es keine Möglichkeit das Gas vom Austritt abzuhalten bei einem Leck. Halten sich im Umfeld Lebewesen auf, sterben die unweigerlich, wenn die Exposition zu lange anhält. Bekanntlich stirbt man schon nach sehr kurzer Zeit ohne Sauerstoff und ein Leck könnte allen Sauerstoff im Umfeld verdrängen.
Eine solche Leitung ist nicht nur unabsichtlich gefährlich, sondern kann auch vorsätzlich für Terroranschläge genutzt werden. Man muss nur ein Loch buddeln und die Leitung anbohren. Je nach Örtlichkeit würde das auch niemanden auffallen. Man kennt das ja von den ganzen Baustellen in Duisburg. Die Stadt hat hier keinen vollständigen Überblick. Kontrolliert werden soll die Leitung nur ab und zu mal. Was kaum zur Terrorabwehr geeignet ist. Sobald eine derartige Leitung freigelegt wäre bräuchte man nur einen Bohrer oder Schneidbrenner. Alles Sachen, die es ohne Probleme im Baumarkt gibt.
Bei einem doppelwandigen Rohr würde zumindest eine Sicherheit bestehen, dass Lecks durch Sensoren entdeckt würden. Eine ständige Überwachung einer derartigen Leitung ist ausgeschlossen. Dazu müsste quasi an der gesamten Trasse Kameras installiert werden. In den Unterlagen stand was von Kontrollflügen, allerdings werden die wohl kaum so engmaschig erfolgen, dass Eingriffe rechtzeitig entdeckt würden.
Während die schlimmsten Klimaterroristen wohl eher Anzug und Krawatte tragen oder Blazer, dürfte so eine tödliche Pipeline ein interessantes Anschlagsziel für selbsternannte Terroristen sein.