Mit Drucksache 26-1072 setzte sich die SPD-Fraktion für verbesserte Fahrradregelungen ein.
Konkret waren das:
1. Kreuzung Lindenallee/Neue Krefelder Straße: Die Radfahrer-/Fußgängerquerungen an den Rechtsabbiegespuren sollen sofort auf Anforderung umschalten.
2. Kreisverkehr vor der Rheinbrücke: Die Fußgänger-/Radfahrerquerung der Moerser Straße soll vollständig zusammengeschaltet werden, in einer Dauer, dass dies die Querung für Fahrradfahrer ermöglicht. Nach einer dauerhaften Grünschaltung soll die Bedarfsampel eine Zeit nicht grün werden, sodass der Autoverkehr vernünftig abfließen kann.
Warum nur Radfahrende bei 2. queren können sollen erschließt sich mir nicht, da das für Verzögerungen bei Fußverkehr sorgt. Allerdings ist dort kaum Fußverkehr unterwegs und bei zügigen Schritt dürfte eine Grünphase reichen.
Nur die gesichert Rechtsextremen (AntiFahrraDs) haben gegen den Antrag gestimmt, wohl weil sie traditionell für Autoverkehr sind und keine Verbesserungen für Radverkehr wollen. Die beschäftigen sich lieber mit Veranstaltungen gegen Rassismus und angeblicher Ruhestörung. Irgendwie entlarvt dies auch viele Anträge von denen, die so tun, als wollten sie für Verbesserung sorgen, wobei die genau wissen, dass das abgelehnt wird.