Es nervt ständig diese Jammerei zu hören, wie viel teurer es an der Tankstelle geworden ist. Wenn man sich für ein KFZ entscheidet muss man halt auch das Kostenrisiko tragen. KFZ-Verkehr ist massiv subventioniert, da gibt es keinen Grund zur Jammerei, wenn es mal ein wenig teurer wird. Wer sich fürs Auto entscheiden muss halt auch die Rechnung bezahlen.
Ich habe jedenfalls nicht erlebt, dass ständig über den Butterpreis im Supermarkt berichtet würde.
Und die angeblich Angewiesenheit aufs KFZ ist auch ein Märchen, es geht schneller als ÖPNV, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, weil jene die ÖPNV planen wohl überwiegend mit dem KFZ unterwegs sind und nicht den ÖPNV nutzen. Auch eine beliebte Ausrede ist, die angeblich schlecht Anbindung. Wenn man sich dann ansieht, dass es an einer Stelle ganz viele freie legale Parkplätze gibt und an anderer Stelle die Gehweg zugeparkt werden, weil man ansonsten drei Meter laufen müsste, dann geht es um Gratismentalität und Abkopplung von der Marktwirtschaft. Statt zu Jammern sollten die Autofahrenden endlich mal Eigenverantwortung übernehmen, war schließlich deren Entscheidung. Davon abgesehen sind die Spritpreise viel zu billig, denn ansonsten würden ja die Bauern protestieren oder war das gar ein rein politisch motivierter Protest?
Aber solche Zusammenhänge vermisst man in den Medien völlig.
Und einen aktuellen Bericht zu Lastenrädern fürs Handwerk vermisse ich auch.
Gratis-Testmonat soll Handwerker vom Lastenrad überzeugen – Rheinland – Nachrichten – WDR
ÖPNV wird quasi jährlich verteuert. Die Berichterstattung darüber ist deutlich verhaltener. Die Intensität der Berichterstattung erzeugt einseitig politischen Druck, welche nicht der Verkehrswende gerecht wird, sondern für noch mehr Subventionen für KFZ sorgt, obwohl der Bereich eh schon mit Billionen gefördert wird.
Zudem merkt man das deutlich mehr Menschen mit der Bahn oder in Kombination Fahrrad Bahn fahren.