An der Friedrich-Alfred-Str. 21 wird nun bereits seit langem gebaut mit längeren Pausen. Seit einigen Wochen ist nun der Gehweg, wann immer ich geguckt habe, vollständig blockiert durch einen Bauzaun.
, wann
Wenn für Bauarbeiten der Gehweg gesperrt wird, muss eigentlich ein Behelfsweg auf der Fahrbahn eingerichtet werden. Absperrband mit Paletten und Baumarktwagen wirken eher wie ein Hindernis, was aufgestellt wurde, um Parkplätze freizuhalten.
Eine Regelung wurde nicht getroffen, wie Fußverkehr sich verhalten soll. Natürlich habe ich bereits vor einigen Wochen die Stadt angeschrieben, aber getan hat sich nichts. Offensichtlich toleriert man in Duisburg sämtlichen Mist, den irgendwelche Unternehmen veranstalten. Dabei müssten hier die Arbeiten eingestellt werden, bis dort der Gehweg überdacht ist oder eine andere Regelung getroffen wurde. Stattdessen habe ich nicht den Eindruck, dass überhaupt etwas gemacht wurde. Das ist wohl die „“Wertschätzung““ von SPD und CDU für Fußverkehr, die man an vielen Stellen in Duisburg bemerkt.
Angeblich ist Flexihip ein Pflegeunternehmen, aber ganz offensichtlich eines, dass keinerlei Rücksicht auf Menschen nimmt, die zu Fuß, im Rollstuhl oder mit Rollator unterwegs sind. Zumal nicht nur vor dem Gebäude der Gehweg blockiert wird, sondern auch daneben in der Rheinstraße.

Neben dem Baumaterial sah ich dort letztens auch ein KFZ stehen. An der Rheinstraße steht wenige Meter weiter eine Einrichtung für ältere Menschen. Auch das scheint hier aber niemanden zu interessieren. Man soll hier wohl die Straße mehrfach überqueren, hat aber nicht einmal Querungshilfen eingerichtet. Scheinbar setzt man bei der Baustelle auf möglichst billig zu Lasten der Allgemeinheit. Eine Wohnung darin würde ich jedenfalls nicht nehmen, denn wenn schon solcher Mist bei den Gehwegen gebaut wird, wer weiß schon, was da sonst noch für Mist gebaut wird. Und auch was die Pflegeleistung angeht, hätte ich wenig Vertrauen in diese Firma, denn jegliche Außenwirkung von einem Unternehmen lässt Rückschlüsse auf das Innenleben zu. Auch der Umgang bei einer Baustelle mit Fußverkehr und gerade Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Und was SPD bzw. CDU angeht und deren Wahllügen von Sicherheit, so gilt dieses offensichtlich nicht vor der Wahl und schon gar nicht für Fußverkehr. Dass die Stadt hier nicht unverzüglich handelt, liegt in meinen Augen an der Stadtspitze, die nicht für Priorität für klimafreundliche Mobilität sorgt, sonder lieber Fußverkehr an vielen Stellen im Stadtgebiet behindert und gefährdet.