#Autopresse DPA faselt von Kostenexplosion beim Parken – #NRZ #Motonormativity

Was hat die DPA nur da wieder für Halbwahrheiten für den Artikel in der NRZ vom Montag zusammengerührt. Wieder einmal werden wesentliche Informationen bei der Thematik Auto weggelassen.
Die reißerische Überschrift ist:
„Kostenexplosion beim Bewohnerparken: Über 300 Euro in Bonn“
Ferner behauptet der Artikel, dass Parken dann Luxusgut wäre.

Fakt ist, dass fast überall gar keine Parkgebühren erhoben werden, man also den KFZ Platz schenkt, wofür alle mit Steuer bezahlen müssen. Die wenigen Bereiche mit Parkgebühren kosten seit vielen Jahrzehnten quasi nichts (30 €). Eine jährliche Erhöhung, wie im ÖPNV gibt es nicht. Die jährlichen Kosten für das Deutschlandticket wurden vor kurzem um 108 € erhöht. Auch davor wurde jährlich der Preis für ÖPNV erhöht.

Würde man für alle Parkplätze im öffentlichen Raum dies Preisdifferenz von 108 € nehmen käme genau das Geld zusammen, was beim Deutschlandticket fehlt.

Platz ist eine wertvolle Ressource, welche man allein schon aus Gründen der Marktwirtschaft nicht einfach so verschenken darf. Stattdessen sollte man sich an den Quadratmeterpreisen bei der Mieter orientieren und endlich überall Parkgebühren nehmen. Es ist Gratismentalität und Bequemlichkeit vor der eigenen Haustür auf Kosten der Allgemeinheit parken zu wollen. Zeitgleich fehlen für Wirtschaft und sicheren Verkehr der Platz.

Zudem hier etwas von sozial als Argument anzuführen ist aus meiner Sicht eine Ausrede. Wer sich eine KFZ leisten kann muss viel Geld übrig haben. Statt das KFZ also künstlich zu vergünstigen, wo man Verkehrswende als Ziel ausgegeben hat, sollte man endlich die Parksubventionen streichen. Oder man richtet Sozialparkhäuser ein, die dann aber wirklich nur für Bedürftige zur Verfügung stehen mit Nachweis usw.

Übrigens taxiert die Stadt Köln den Wert eines Parkplatzes mit 12 000 Euro jährlich.

Das den KFZ sogar noch zusätzlich Gehweg zur Verfügung gestellt werden indem man Ordnungswidrigkeiten nicht richtig kontrolliert ist zudem total unsozial, denn Gehweg sind zum Gehen da und nicht für die Bequemlichkeit und die Gratismentalität von Personen mit KFZ.

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