#BMI: Dienstbefreiung verfällt bei Krankheit

Auch im öffentlichen Dienst gibt es Menschen, die viele Stunden in ihre Aufgabe investieren, oft mehr Zeit, als die eigentlich Arbeits-/Dienstzeit entspricht. Rechtlich gilt dies nicht als Überstunde gefühlt sind es aber welche.

Einmal jährlich verfallen alle Mehrstunden, die oberhalb einer bestimmten Stundenzahl liegen. Das heißt man hat quasi unbezahlt gearbeitet. Aber es gibt natürlich eine Alternative man kann die Mehrstunden abfeiern. Entweder an einem Tag später kommen oder früher gehen, was für die Flexibilität schön ist, allerdings kann man sich auch einen Tag Arbeits-/Dienstbefreiung nehmen.

Blöd ist bloß, wenn man krank wird, denn dann hat das BMI festgelegt, verfällt die Zeit einfach, weil die Stunden nicht wieder gutgeschrieben werden, anders als bei Urlaub.

Das heißt auch in dieser Situation wird die Leistung genommen ohne etwas dafür zu geben. Dies ist ungerecht. Und ja mir ist klar, dass es noch viele Stellen gibt, wo Menschen um einen gerechten Lohn gebracht werden. Natürlich auch schlimmere Stellen. Etwa in der Fleischindustrie, wo es an Sklaverei grenzt.

Aber gerade in staatlichen Stellen, sollte es doch deutlich vorbildlicher zugehen. Außerdem motivieren solche Regelungen nicht unbedingt zu Mehrarbeit.

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