Ermordet im Namen der Wirtschaft – #Laschet #Stickoxide #Feinstaub

Jedes Jahr werden Millionen von Menschen für Profit getötet.

Greenpeace titelte etwa: 3100 Todesfälle durch Deutschlands schädlichste Kohlekraftwerke.

Dies ist natürlich nur ein Beispiel. Es handelt sich hier natürlich um legalisierte Morde. Diese werden also vom Staat erlaubt. Und es gibt auch keine direkten Leichen. Beim einem Mord mit einer Waffe findet man eine Kugel. Bei einem Wirtschaftsmord ist die Tatwaffe nicht erkennbar. Als Todesursache werden zum Beispiel Kreislaufkrankheiten oder Krebs eingetragen. Dass die Krankheiten durch Lärm oder Schadstoffen verursacht wurden, findet sich erst bei einer statistischen Auswertung. Daraus ergeben sich dann Zahlen, wie die von Greenpeace.

Für Schadstoffe und Lärm gibt es zwar sogenannte Grenzwerte, die aber teilweise nach den Messmöglichkeiten bei Einführung festgelegt wurden, aber nichts darüber aussagen, wo die Schädlichkeitsschwelle liegt und wie eine Kombination wirkt. Bei Chemikalien etwa gibt es keine umfassenden Analysen zu Wechselwirkungen. Also ob Giftstoff A und B zusammen schädlicher sind, als einzeln. Teilweise wäre eine gegenseitige Verstärkung möglich.

Laschet meinte mal, das Fahrverbote unverhältnismäßig wären. Dies stand damals im Zusammenhang mit der Autoschadstoffdiskussion. Vor kurzem meinte er auch mal, er wolle die Wirtschaft entfesseln. Also der Wirtschaft ermöglichen mehr Menschen zu töten. Ich finde ein vorzeitiges Ableben unverhältnismäßig. Denn auch die Stadtstoffe aus dem Straßenverkehr töten Menschen. Und nur weil Grenzwerte eingehalten werden ist nicht automatisch alles gut, sondern die Anzahl der Toten verringert sich lediglich. Wobei hier sicherlich auch mehrere Faktoren zusammenwirken.

Von Industrie und Wirtschaft wird immer wieder betont, dass man sich an Gesetze halte, allerdings frage ich mich, ob Gesetze, welche eine Tötung von Menschen zulassen mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Denn schließlich betont das Grundgesetz die Würde und die körperliche Unversehrtheit. Natürlich müssen Grundrechte gegeneinander abgewogen werden, ich sehe aber nicht, welches Grundrecht die Befriedigung von Gier erlaubt und dabei Tote bewusst in Kauf nimmt.

Wie viele Menschenleben ist ein Arbeitsplatz wert?

Keines ist meine Antwort.

Ist Ermordung eine zu drastische Wortwahl? Aus Geldgier einen Menschen zu töten oder dessen Ableben in Kauf zu nehmen ist für mich zumindest moralisch gesehen Mord. Natürlich ist der Nachweis deutlich schwieriger, als bei Mordenden mit einem blutigen Messer in der Hand.

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