Schwul verdient weniger als Hetero?

Mit Statistiken kann man wunderbar sinnlos Dinge in Zusammenhang setzten. Etwa die sexuellen Präferenzen. So geschehen in einer Studie, welche vor kurzem veröffentlicht wurde.

Aber kann da etwas dran sein? Welcher potentielle Beschäftigte wird denn beim Vorstellungsgespräch sagen:
„Hallo mein Name ist XYZ und ich bin schwul/lesbisch/bi oder was auch immer.“ In einer Personalkartei wird dies auch nicht vermerkt sein. Oder sollte es zumindest nicht sein.

Wie kann dieser Information also einen Einfluss auf das Gehalt haben? Hier müsste man eigentlich eine Blindstudie machen, bei denen das Gehalt für Personen ermittelt wird, bei denen die sexuellen Präferenzen definitiv nicht bekannt sind. Erst dann kann zwischen Verhaltenseffekten und anderen Effekten unterschieden werden. Dies würde sicherlich auch interessante Erkenntnisse in Hinblick auf die Bezahlung von Frauen bringen, die ja angeblich niedriger sein soll.

In der Studie heißt es jedenfalls, dass Homofrauen mehr verdienen würden. Was ja eher ein Indiz für die Verhaltensbestimmte Interaktion bzw. die Jobwahl ist. Vielleicht ist dies sogar ein Beleg dafür, dass es keine Benachteiligung, wegen des Geschlechts, gibt.

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