DUC statt DOC

Ich gehe inzwischen davon aus, dass die Verantwortlichen keine brauchbaren Gründe nennen können. Der OB gibt die Stadt Duisburg der lächerlich Preis, weil er statt auf Konsens auf Dreistigkeit setzt.
Bereits jetzt geht dies nach hinten los. Das Sören Link es nun mit der Merkel-Taktik versucht und sich auf keine Diskussionen einlässt ist ein Armutszeugnis.
Warum hat die Stadtspitze Angst vor einem Dialog?
Ein Schrottlet, also ein Ort, wo Ramsch, als hochwertige Markenware verhökert wird, brauchen wir ganz sicher nicht. Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass eine Mehrheit der Bürger zustimmen sollte kämen diverse beteiligungspolitische und gerichtliche Verzögerungen hinzu.
Es gibt kein fundiertes Argument für ein DOC. Jedenfalls keines, was ehrliche Vorteile für Duisburg bringt. Wenn es diese gäbe, hätten OB und Co die doch sicherlich längst geäußert.
Wir brauchen eine gute Duisburger City (DUC) und kein DOC.
Spätestens bei der Verkehrsfrage in Hinblick auf Feinstaub und Stickoxide wird sich die Planung als nicht genehmigungsfähig herausstellen.

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3 Antworten zu DUC statt DOC

  1. Dietmar Beckmann schreibt:

    So sieht es aus.
    Sollte das Wahlvolk tatsächlich grünes Licht beim Bürgerentscheid geben, sähe der Zeitplan ungefähr so aus: Baubeginn etwa 2025-2028, vorausgesetzt die Genehmigungshürden werden überwunden und zu erwartende Prozesse gewonnen. Parallel wird schon mal die Verdopplung der VK-Fäche gefordert und mitgeplant. 2040-2045 dann refit, weil alles abgenutzt ist oder Flucht des Betreibers von der Fläche. Spätestens jetzt darf die Stadt Duisburg erneut planen.
    Das waren 40 verschenkte Jahre, für die wieder niemand verantwortlich sein will.
    So sieht Sören Links nachhaltige Stadtentwicklung aus. Er fährt Duisburg vor die Wand.

    • ulrics schreibt:

      Deshalb sollten wir auch einfach mal schauen, welche Outletläden wir bereits in Duisburg haben und sehen, wie wir neue ansiedeln.
      Vorhin habe ich in Rheinhausen zum Beispiel den Hinweis auf ein Sofa-Outlet gesehen.

  2. Joachim Dudek schreibt:

    Outlet ist nirgend wo brauchbar. Es gibt in Deutschland bereits jetzt schon zu viel Verkaufsfläche (insbesondere in Textilien). Die Innenstädte bluten seit ein paar Jahren aus. Das hat natürlich auch mit den Onlinehandel zu tun, aber auch mit einem Überangebot.
    Zum Thema DOC sehe ich vor meinem inneren Auge schon die 12,8 % Arbeitslose in Duisburg, die sich in Armani, Versace und Co durch den Innenhafen futtern.

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