Mutmaßliche fahrlässige Tötung und Körperverletzung durch VW, DAIMLER und BMW

Folgende Mail schickte ich gestern an die zuständigen Staatsanwaltschaften in Braunschweig, Stuttgart und München. Ich habe jedenfalls genug davon, dass Profitgier mir Lebenszeit nimmt und meine Gesundheit schädigt. Den Autokäufern kann man hier keinen Vorwurf machen, weil sie den Autobauern vertrauten, wohl aber den Herstellern und Behörden.

Sehr geehrte Personen*,

hiermit erstatte ich Strafanzeige gegen VW, Daimler und BMW bzw. die gegenwärtigen bzw. vergangenen Vorstände der Unternehmen, die sich verantwortlich für die Schädigung von vielen Menschen zeigen. Sowie ggf. weitere Autohersteller und Zulieferer, welche ebenfalls eine Mitverantwortung tragen dürften.

„Diesel-Fahrzeuge stoßen laut Umweltbundesamt mehr gesundheitsschädliche Stickoxide aus als nach EU-Grenzwert zulässig.“
(Quelle)
Dies ist unzweifelhaft als Körperverletzung zu werten. Zumal hier Vorsatz vorliegt, wie die Berichterstattung zu einer Kartellbildung belegt.

Durch den erhöhten Ausstoß gibt es zudem mehr Tote.
Oder ergibt sich aus dem niederem Beweggrund Habgier ein Mordverdacht? Denn vermutlich gibt es keine anderen Motive für die Abschalteinrichtung, als Einnahmen zu generieren und damit ebenfalls Boni einzustreichen. Ob auch Heimtücke gegeben ist, vermag ich nicht zu sagen. Da gemeinschaftlich im mutmaßlichen Kartell und für die Bevölkerung nicht sichtbar derartige Machenschaften liefen, ist es gefühlt ebenfalls Heimtücke.

Dies lässt sich sicherlich noch durch weitere Dokumente belegen, der Anfangsverdacht ist aber auf jeden Fall gegeben.

Ggf. ist auch gegen Behörden zu ermitteln, die ihrer Amtsverpflichtung nicht oder unzureichend nachgekommen sind.

In der Anlage sind die Auszüge aus dem StGB aufgeführt, welche gegeben sein dürften.

Ob auch ein Betrug an den Kunden vorliegt, vermag ich nicht zu bewerten, allerdings bin ich selbst als Fußgänger und Radfahrer massiv von der Manipulation betroffen.

Für den Fall, dass sie von der nach h.E. notwendigen Strafverfolgung aus unerfindlichen Gründen absehen, teilen Sie mir bitte Name und Anschrift Ihrer vorgesetzten Dienststelle mit.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

(* Aus Respekt vor allen Geschlechtern, verwende ich eine Geschlechtsneutrale Anrede.)

Dieser Text darf durch die in BCC beteiligte Presse veröffentlicht werden.

[…]

Anlage:
Strafgesetzbuch (StGB)
§ 222 Fahrlässige Tötung
Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 223 Körperverletzung
(1) Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 224 Gefährliche Körperverletzung
(1) Wer die Körperverletzung
1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung
begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

§ 258a Strafvereitelung im Amt
(1) Ist in den Fällen des § 258 Abs. 1 der Täter als Amtsträger zur Mitwirkung bei dem Strafverfahren oder dem Verfahren zur Anordnung der Maßnahme (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) oder ist er in den Fällen des § 258 Abs. 2 als Amtsträger zur Mitwirkung bei der Vollstreckung der Strafe oder Maßnahme berufen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) § 258 Abs. 3 und 6 ist nicht anzuwenden.

§ 211 Mord(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.
(2) Mörder ist, wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet.

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Eine Antwort zu Mutmaßliche fahrlässige Tötung und Körperverletzung durch VW, DAIMLER und BMW

  1. ulrics schreibt:

    Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat inzwischen den Eingang bestätigt.

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