Wundert das mit dem Bürgerhaushalt wirklich?

Ist doch völlig klar, dass keiner der echte Beteiligung will bei so einer Farce mitmacht. Wenn von 100 %, 0 % umgesetzt werden, angeblich weil es nicht umsetzbar wäre oder irgendwelche anderen Gründe, dann vergeht dem Bürger auch die Lust sich einzubringen. Die Verwaltung hat hier ganze Arbeit mit dem ‚Abwürgen‘ von Beteiligung geleistet.

Erfolgreicher Bürgerhaushalt nimmt ein Thema heraus und lässt die Bürger wirklich darüber bestimmen. Dazu gehört aber Mut. Wahrscheinlich wäre der einzig brauchbare Vorschlag die 2080 Euro für den Server einzusparen und die Umwelt zu schonen.

Das Interesse an echter Bürgerbeteiligung ist aber mit Sicherheit weiterhin groß, wie man auch an dem starken Engagement hin Hinblick auf die Flüchtlinge sieht aber auch an vielen anderen Stellen in der Stadt. Es muss aber ehrlich und authentisch sein.

Fazit: Kein Bürgerhaushalt, sondern ein verwaltungsegostrapazierendes Vorschlagsportal ohne wirklichen Wert. Denn bei solchen Vorschlägen wird die Verwaltung viel zu oft von sich aus sagen, dass es nicht geht, weil es gekränkte Egos gibt. Aber genau daran krankt jedes nicht egofreie Vorschlagswesen.

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