Zum Leserbrief aus der NRZ vom 23.09.2014
Ich bestehe sonst eigentlich nie darauf, für R. K. mache ich gerne eine Ausnahme. Er sollte mich bitte, wie es sich geziemt mit Herr Dr. Scharfenort anreden.
Trotz seiner kulturellen Bildung ist ihm offensichtlich entgangen, dass ich bewusst etwas provokanter formuliere, dies aber schon durchdacht ist. Er hat sicherlich übersehen, dass die Oper höchst defizitär ist und deswegen so stark bezuschusst wird, damit die Preise niedrig bleiben. So stehen zum Beispiel Einnahmen von 2 bis 3 Millionen Euro Ausgaben von 10 Millionen Euro gegenüber. Selbst, wenn komplett ausgebucht ist.
Die Lebensqualität der Duisburger leidet mehr durch LKW-Fehlverkehre, Luftverschmutzung, der desolaten Straßen, usw. vielfach einfach mal weniger in Opern gehen und mehr schauen, was die Duisburger bewegt. Und R. K. soll mir mal ein Unternehmen nennen, was die Stadt Duisburg ausgewählt hat, weil es dort eine Oper gibt.
Eine Streichung der Philharmoniker würde übrigens Einsparungen von insgesamt 20 Millionen Euro bringen.
Bevorzugen würde ich natürlich die Streichung der ganzen Vorstandsversorgungspöstchen bei den Tochtergesellschaften, aber damit ist ja leider nicht zu rechnen. Dabei klingt der Vorschlag von Herrn P. D. (Klartext selbe Ausgabe) aus ziemlich gut.