Ohne Girokonto kein Geldwechsel

Wer Euro in eine Fremdwährung wechseln möchte hat es in Duisburg schon nicht leicht.

Nehmen wir als Beispiel mal die Sparkasse Duisburg. Obwohl jemand schon jahrzehntelang Kunde dort ist aber kein Girokonto hat, wird nur Menschen mit Girokonto das Geld gewechselt.

Von Service scheint mir bei der Sparkasse Duisburg keine Spur zu sein. Dies wird nicht nur durch die Öffnungszeiten der Filiale in Rheinhausen gezeigt. Selbst das Bezirksamt hat bessere Öffnungszeiten.

Ich erinnere mich da noch an die Umstellung der Kontoführungsgebühren über die sogar die Zeitungen berichtete oder auch meine persönlich Erfahrung bei der Suche wegen eines Kredites.

Bei dem Kredit wurde mir zuerst ein völlig unzureichender Kreditvorschlag vorgelegt, wo für die Beurteilung wichtig Angaben einfach fehlten. Als ich dann nachfragte, bekam ich eine nach meinem Empfinden ziemlich freche Antwort. Neben den im Vergleich schlechten Konditionen für den Kredit war der schlechte Service relevant für den Ausschluss der Sparkasse Duisburg aus den potentiellen Kreditgebern.
Kann ich übrigens nur jedem Empfehlen einige Banken miteinander zu vergleichen.

Nach diesem erneuten Vorfall überlege, ob ich überhaupt noch Geschäfte mit der Sparkasse machen werde.

Wobei mir die Deutsche Bank auch nicht besser erscheint. Obwohl ein Konto bei einem der Tochterunternehmen vorhanden ist, erkennt die Deutsche Bank dies nicht an für einen Geldwechsel und verlangt nach meiner Ansicht horrende Gebühren.

Mit einer derartigen Servicewüste wird so etwas scheinbar einfaches wie mal eben ein paar Euro in eine andere Währung zu wechseln schnell zu einer Tagesaufgabe. Glücklicherweise haben wir den Euro und der Wechsel für etliche Staaten entfällt. Ich hoffe bloß, dass bleibt auch so.

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5 Antworten zu Ohne Girokonto kein Geldwechsel

  1. Tenrix schreibt:

    Bei Kreditwünsche empfiehlt es sich, sich erst einmal online bei der Verbraucherberatung und bei FinanzTest schlau zu machen.
    Für hard-core-Pumper / Centfuchser lohnt sich die Software „Baustein“ von FinanzTest
    http://www.test.de/Baustein-Das-Programm-zur-Baufinanzierung-1373105-0/
    Es ist eigentlich zur Baufinanzierung gedacht und unbedingt zu empfehlen. Beim normalen Pumpen kann es auch verwendet werden. Dabei zwingt das Programm sich sehr intensiv mit dem Kreditbedingungen auseinander zu setzen. Die Software ist für einige Dekanden tauglich, weil sich
    Zu den Konditionen entstehen dann Fragen, die bei mancheiner Bank oder Sparkasse eher als unangenehm empfunden werden. Das Ziel lohnt: Die Kredite können exakt verglichen werden. Ein paar hundert oder etliche tausend Euro lassen sich da sparen.
    – – – –
    Einige deutsche Banken haben Partner-Banken in Nicht-Euroländern. Wird da die EC-Karte am Geldterminal eingesetzt, kostet das keine Gebühr. Aus dem Automat kommen Scheine in der Fremdwährung raus. Das Geld wird in Euro dem Konto belastet. Bei meiner Bank sind die Wechselraten fair.

    • Tenrix schreibt:

      >> ist für einige Dekanden tauglich, weil sich

      … ist für einige Dekanden tauglich, weil sich die Kreditmathematik kaum ändert.

    • ulrics schreibt:

      Ich hatte die Konditionen für jeden Vertrag einzeln durchgerechnet. Bei der Sparkasse ging es halt einfach nicht, weil die Angaben unvollständig waren.

    • Tenrix schreibt:

      Am Sparkassen- oder Bankschalter daheim sind die Wechselrate extrem schlecht, so meine Erfahrungen. Da kann man ruhig irgendwo beim Cambio oder Exchange gehen, um dort die ersten 50 € zu tauschen.
      In Mali oder Zimbabwe ist die Wechselrate auf dem Schwarzmarkt sehr günstig, sagen global erfahrene Reisende (bis zu siebenmal mehr als offiziell). Aber Gefahr: Das ist illegal und Unerfahrene werden locker beschissen – das ist dann teuer.

  2. Tenrix schreibt:

    privat:
    In Daressalam, Tansania konnten wir jeden Tag in einer wunderschönen Ferienanlage abends Hummer essen. Das war vor 20 Jahren. Allerdings waren dort Butter und Klo-Papier sehr knapp. Das war Afrika auf eigene Faust. Die Safaris haben wir lokal organisiert. Drei-Gänge-Essen vom Holzkohlenfeuer und nachts Miriaden von Moskistos in einheimischen Unterkünften.
    Die gleiche Nummer haben wird im Jemen und Rhodesien gemacht. Drei Wochen sind billiger als in der tiefsten Eifel. Allerdings kriegte man in Zimbabwe beim Herumreisen während des Bürgerkriegs schon mal eine UZI Maschinenpistole auf den Schoß gelegt: „Fenster runter. Vorsichtshalber!“

    Du bist ein Duisburger Pirat, Ulrich!

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