Rein theoretisch könnte Olympia ein positives Ereignis in Duisburg bzw. NRW sein. Allerdings findet die Abfrage, ob man das möchte statt ohne konkrete Zahlen zu liefern. Selbst ungefähre Zahlen fehlen.
In der Berichterstattung wird quasi nur auf das Positive eingegangen.
Natürlich sind die Sportstätten schon vorhanden und würden auch nach der Olympiade weitergenutzt. Das wäre deutlich nachhaltiger als andere Olympiaden.
Der Flugverkehr für die Anreise dürfte eh entstehen, wobei NRW durch die Lage teilweise auch gut mit der Bahn erreichbar ist.
Das Deutschlandticket, sollte es dann noch existieren, spricht klar für Deutschland, da so auch Tourismus gefördert würde.
Wenngleich Olympia 2036 in Deutschland eine blöde Idee ist, wäre es noch schlimmer das würde in Berlin stattfinden, wie 1936. Das spricht also auch eher für NRW zu stimmen, damit nicht Berlin gewählt wird.
Es muss Geld in die Infrastruktur investiert werden, damit während Olympia alles reibungslos funktioniert. Das heißt im Vorfeld könnte es beim Verkehr schwieriger werden, danach aber besser. Vielleicht würde für eine bessere Anbindung von Wedau auch die Ratinger Weststrecke schneller reaktiviert.
Bei der IGA ist ja eine Fahrradbrücke rausgesprungen. Und leider muss man in Duisburg schon über kleine Verbesserungen dankbar sein. Eventuell kann man im Rahmen von Olympia auch zu mehr sportlicher Fortbewegung (Gehen, Laufen, Radfahren) aufrufen und dafür Akzente setzen.
Es wäre möglich auch Zuschauer bei Olympia zu sein, ohne weite Anreise.
Eine Teilnahme von ruzzland wäre Mist, böte aber auch die Chance gegen ruzzland zu demonstrieren.
Das Verhalten des IOC gegenüber der Ukraine war einfach nur Mist und wäre ein Grund abzulehnen. Anderseits weiß man nicht wie die Weltlage in ein paar Jahren aussieht.