#Bahnsinn: Was bringt Videoüberwachung gegen Aggression – #Datenschutz #Bahn

Datenschutz wird an einigen Stelle übertrieben und anderen untertrieben.

So können die Datenschutzbehörden nicht mit Bußgeldern gegen andere Behörden vorgehen, selbst wenn diese massiv gegen den Datenschutz verstoßen.

Da ich beruflich unterwegs bin und immer wieder im Hotel schlafe, gibt es auch da zu wenig Datenschutz, denn die Hotels bestehen aus mitunter sehr bizarren Gründen auf personenbezogene Daten, obwohl diese in dem Fall kein Recht darauf haben. Da müssten die Datenschutzbehörden mal genauer hingucken. Ebenso bei der Übertragung von Daten ins Ausland im Rahmen von Aktien, obwohl auch der Verkauf der Aktie eine Alternative wäre.

Ebenso übertrieben ist es beim Nummernschild von personenbezogenen Daten auszugehen, obwohl es maximal halterbezogene Daten sind und teilweise der Halter eine juristische Person ist.

Im Falle der Bahn ist das Problem der Aggression aber mit Kameras ganz gewiss nicht gelöst. Toten nützen Videoaufzeichnungen rein gar nichts. Wichtiger wäre es die Ursachen der Aggressionen zu beseitigen, die totale Unterperformance der Bahn auf so vielen Ebenen. Die Probleme der Baustellen bekommt man nicht weg, aber Personalausfälle und Zugausfälle wegen Technik kann man beheben. Noch viel schneller lassen sich die miesen Informationen beheben, bei denen die Bahn sich immer mit fehlenden Angaben von anderen Stellen herausreden will.

Die Aggressionen kommen ganz gewiss nicht von selbst, sondern haben eine Ursache in dem ganzen Mist, den die Bahn einen antut, obwohl das so nicht sein müsste. Und dass müssen dann die Personen in den Zügen ausbaden. Statt die Manager einmal im Monat mit den verärgerten Fahrgästen zusammenzubringen. Eigentlich dürfte es keine Dienstwagen für das obere Management der Bahn geben, die müssten immer ihre Produkte nutzen, ebenso beim regionalen ÖPNV.

Videoüberwachung und so ein Zeug, wie nun vorgeschlagen, setzt für mich jedenfalls an der falschen Stelle an.

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