#Verkehrt: Warum Parkplatz zu Wohnung? – #Verkehrswende #Parkplatz

Es ist ein völlig absurde Vorgabe, dass Kommunen fordern, dass eine bestimmte Anzahl an Parkplätzen pro Wohnung zur Verfügung gestellt wird. Das ist unnötige Bürokratie, die man schleunigst vollständig abschaffen sollte. Vielmehr sollte man die Kosten bei denen verorten, die unbedingt ein Auto haben wollen über entsprechend hohe Parkgebühren. Diese Subventionen für KFZ-Verkehr sorgen für hohe Mieten, auch für jene, die gar kein Auto haben. Denn schließlich werden die Kosten für Parkplätze an alle Mieter weitergegeben, es sei denn die Parkplätze werden vermietet, aber da funktioniert natürlich nur gut, wenn die Parkgebühren entsprechen hoch sind, dass die Marktwirtschaft zum tragen kommen kann und nicht mit dieser klimaschädlichen Subventionsplanwirtschaft für KFZ-Verkehr.

Das japanische Modell ist da viel sympathischer. Da muss man einen Parkplatz am Wohnort nachweisen, bevor man ein Auto kaufen kann. Dann würde auch nicht mehr die Allgemeinheit mit den Kosten für die individuelle Mobilitätsentscheidung belastet. Jedenfalls nicht über die Infrastruktur für die eigentliche Mobilität hinaus.

Habe bisher auch nie gehört, dass man in Hausflure einen Abstellplatz für Schuhe vorgegeben bekommt. Dabei braucht es auch Schuhparkplätze. In einigen Fällen sogar deutlich mehr als für ein KFZ. Aber da gibt es keinerlei Vorgaben. Verstehe absolut nicht, warum für KFZ immer alles anders sein soll, als für andere Mobilitätsentscheidungen. Das zutiefst unsozial und unfair.

Zudem haben Parkplätze, die vorgeschrieben sind, dass mehr Fläche versiegelt wird. Fläche die dann mitverantwortlich ist, für überflutete Keller bei Starkregen und höhere Hitzebelastung bei Hitzeperioden. Mal ganz davon abgesehen, dass die starke Flächenversiegelung für Gebäudeschäden durch Absinken des Grundwasserspiegels sorgt.

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