#Explosion von Klärschlamm? – #RWE #Hürth

Vor zwei Jahren habe ich mich mit einer Klärschlammverbrennung von RWE beschäftigt. Wie ich vor kurzem erfuhr, habe ich dabei einen Aspekt übersehen. Klärschlamm kann nach der Trocknung in Form von Staub explodieren.

Wobei viele Stäube explodieren können.

Aber mal ehrlich, wer kommt schon auf die Idee, dass getrockneter Klärschlamm zu einer Explosion führen kann. In den Unterlagen habe ich damals nichts gesehen, was diesen Aspekt anspricht. Da stellt sich einem natürlich schon die Frage, ob man dies bei der Genehmigung und Planung überhaupt berücksichtigt hat.

Wenn man es nicht berücksichtigt hat, würde das Fragen aufwerfen. Es kann aber natürlich auch sein, dass man diese Unterlagen gar nicht veröffentlicht hat, weil RWE zum Beispiel behauptet haben könnte, dass sie immer unter einem bestimmten Trocknungsgrad bleiben.

Aber leider ist es ja so, dass auch Behörden nicht immer alle Aspekte im Blick haben. Sollte zwar nicht sein, aber niemand ist fehlerfrei.

Vor kurzem hat jemand bei murX (früher Twitter) etwas zu einer Fabrik für Batterierecycling gepostet und vielen Einwendungen. Auch da musste ich daran denken, ob man da wohl den Explosionsschutz mitberücksichtigt hat. Eine UVP wollte man sich dort sparen. Ob gerechtfertigt oder nicht vermag ich nicht zu sagen, würde aber in Anbetracht der vielen Umweltgefahren beim Batterierecycling eher sagen, dass eine UVP nötig ist.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse einen Kommentar