#Duisburg: Schlechte Baustelle und Radwegabsenkung – #Fahrrad #Autoschwurbelstadt

An der Friedrich-Alfred-Straße war neulich mal wieder eine Baustelle, welche dem üblichen miserablen Standard von Duisburg entsprach.

Auf dem ersten Bild sieht man den nicht benutzungspflichtigen Radweg, der allerdings doch erstaunlich häufig genutzt wird, was aber vermutlich eher an MIV-Gewalt liegt, als am guten Zustand.

An der Seitenstraße gibt es keinen Hinweis auf eine Baustelle, dieser erfolgt erst ein ganze Stück weiter.

Der sieht man am linken Rand auch einen angeschrägten Bordstein, den heutigen Standard für Einfahrten. Mit einem Fahrrad kann man an dieser Stelle natürlich nicht einfach auf die Fahrbahn wechseln.

Der Radweg endet dann einfach in der Baustelle ohne Überführung auf die Fahrbahn und natürlich auch ohne Hinweis auf Gehende, welche vom Gehweg auf einen abgegrenzten Bereich der Fahrbahn geleitet werden.

Und auch danach an der Kreuzung mit der Schwarzenberger Straße sind Rad- und Gehweg gesperrt. Der Radweg ist scheinbar nicht nutzungspflichtig und Gehende sollen auf die andere Straßenseite. Eine Überleitung, einen Hinweis auf Radfahrende oder sogar ein Überholverbot sucht man hier vergeblich.

Ein Großteil der Baustelle scheint wegen irgendwelcher Kabelarbeiten gewesen zu sein, aber scheinbar man dies beim Haus an der Kreuzung zum Anlass genommen eine Einfahrt zu bauen, denn ich meine, dass diese vorher nicht dort gewesen wäre. Eine abgesenkte Einfahrt anstatt angeschrägter Bordstein.

Statt also Autofahrende zur Vorsicht zu zwingen, hat man lieber einen abgesenkten Radweg, der unnötig anstrengen ist und noch dazu gefährlicher, da bekanntlich Autofahrende mitunter recht unvorsichtig und rücksichtslos sind, was Einfahrten angeht. Man erkennt auch hier wieder deutlich, die Einstellung der Stadt Duisburg zum Radverkehr.

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