Die neue A40-Brücke soll einen breiten Radweg zur Verlängerung des in Duisburg nur auf dem Papier existierenden Radschnellwegs verbreitert werden. Die Verbindung soll irgendwie von der Innenstadt dorthin führen.
Im Zusammenhang mit der Sperrung der Karl-Lehr-Brückenzugs hatte ich die Stadt schon kritisiert.
Bei aller Kritik kam mir dann aber eine genial Idee, welche Duisport in der Stadt natürlich nicht so gut gefallen dürften. Wenn man die Trasse aber der A40 am Rhein entlang bis zur Rheinorange weiterführt und von dort eine permanente Fahrradbrücke über die Ruhr, den Hafen- und Vinckekanal nach Ruhrort führen würde, gäbe es eine sichere und schnelle Verbindung am Rhein entlang, welche bei Sperrung der Brücke eine sehr gute Ausweichstrecke für Radverkehr und ggf. auch Fußverkehr wäre. Zudem könnte man dadurch auch Ruhrort an den Radschnellweg anbinden und dies weiter den Rhein aufwärts führen.
Der Vorteil einer getrennten Infrastruktur sind die geringeren Kosten, da die Beanspruchung durch Radfahrende minimal ist im Vergleichen zu tonnenschweren KFZ. Ferner würde der Radverkehr gestärkt.
Da sowohl der Kaßlerfelder, wie auch der Ruhrorter Kreisel gefährlich sind für Radfahrende, weil sich LKW- und Autofahrende dort nicht an die Verkehrsregeln halten, würde so eine Alternativstrecke Menschenleben retten und angenehmer wäre das auch noch. Zumal der Logistikverkehr in dem Bereich noch zunehmen soll. Somit muss gehandelt werden um diese Gefahrenstelle zu entschärfen. Die Brücke wäre zwar teurer als ein paar Verkehrsschilder, aber da die Stadt Duisburg sich mit Einschränkungen für KFZ-Verkehr extrem schwer tut, obwohl problemlos möglich, wäre dies eine gute Alternative, die allen gerecht wird.
Wenn man dies in Richtung Mühlenweide führt, kann man von dort gut auf dem Deich weiter. Dann wäre die Brücke zwar länger, aber würde nicht die geplante Halle verhindern. Ohne die Halle wäre es natürlich einfacher. Und gut für den Tourismus wäre das auch die Radverbindung zu stärken.
Karte von Openstreetsmap
