In der NRZ vom 09.12.25 schreibt der Ombudsmann allen ernstes:
„Tatsächlich erhöht die Veröffentlichung der Blitzer-Standorte die Sicherheit auf der Straße. Fahrer nehmen den Fuß vom Gas, es gibt an den den Kontrollpunkten weniger Unfälle.“
Mich wundert bei solchen absurden Behauptungen nichts mehr. Ist doch klar, dass die NRZ/WAZ Autopresse ist. Da werden dann natürlich auch solche nicht haltbaren Behauptungen als Begründung angeführt, dass Blitzerhinweise gegen Raser helfen würden. Erst einmal wird meisten nur sehr kurz überhaupt geblitzt, sodass gar keine statistische Signifikanz möglich ist, ob dadurch „Unfälle“ verhindert werden. Dies wäre nur dann möglich wenn alle paar Minuten an genau dieser Stelle ein „Unfall“ durch Rasen erzeugt würde. Dabei sind sog. Unfälle das zusammentreffen mehrerer Voraussetzungen, die so nicht exakt für eine Stelle und Uhrzeit vorhergesagt werden können. Man kann lediglich feststellen, dass bestimmte Rahmenbedingungen Gefährdungen begünstigen.
Im Endeffekt schreibt sich der Ombudmann Umbach hier mit völlig unbelegten Behauptungen, den Umstand schön, dass man die Zeitungen mit Hinweisen auf Blitzer füllen kann. Ist Material, was aufwandsarm die Zeitung füllt, statt wirklich etwas für Verkehrssicherheit zu tun.
Es ist kein Service, Kriminellen dabei zu helfen nicht erwischt zu werden. Die Hinweise auf Blitzer helfen eher dabei Bußgelder zu vermeiden, welche Gefährder aus dem Verkehr ziehen. Nicht ohne Grund kündigt die Polizei Kontrollen nicht an.
Symbolbild für Blitzer
