Die Bilder liegen schon länger bei mir auf dem Rechner, aber ich komme leider erst jetzt dazu, diese aufzubereiten für die Allgemeinheit.
Düsseldorf gibt sich nach außen teilweise vorbildlich, es gibt auch gute Stellen, aber teilweise scheint das Vorgehen dieser Stadt, wohl eher von Altbier, als von Verstand geprägt zu sein.

Erst einmal sind die Schilder nicht rechtskonform mit dem Pfeil drauf. Aber das wäre natürlich noch okay, weil sich allen erschließt was gemeint ist, aber der „Gehweg“, den man benutzten soll ist viel zu schmal und führt noch dazu durch eine Baumscheibe. Vielleicht hätte man bei der Einrichtung der Baustelle mehr Sorgfalt walten lassen sollen.
Auch das Radwegschild, was nur für nutzungspflichtige Radwege zulässig ist, ergibt keinen Sinn, denn da ist nirgendwo ein Radweg erkennbar.

Die Baumscheibe ist zu Fuß noch machbar, aber trotzdem nicht wirklich akzeptabel. Man hat zwar nach der Baumscheibe an eine Rampe gedacht, aber nicht daran, dass man mit einem Rollstuhl da nicht vernünftig durchkommt. Sowohl von der Breite, wie auch vom Untergrund wird das schwierig, wenn überhaupt möglich. Möglicherweise muss man auch auf die Fahrbahn ausweichen.

Denn es bleibt ja nicht einer Baumscheibe, sondern danach gibt es noch eine zweite, die ebenfalls Probleme macht. Man beachte die hohe Kante auf der rechten Seite. Das ist einerseits eine Stolpergefahr, aber zugleich auch ein Problem für Rollstühle. Wie so eine Baustelle für Sehbehinderte ist, kann ich mir nicht vorstellen, würde aber vermuten schwierig und zeitraubend. Zumindest am Anfang.