In Duisburg gibt es etliche Stellen, wo die Motonormativity der Politik und Verwaltung sehr deutlich wird.

Auf dem Bild ist so eine Stelle gezeigt. Der Gehweg ist weitestgehend zugewachsen, was nicht nur an der mangelhaften Kontrolle/Pflege durch die WBD liegt, sondern auch an der Autopolitik dieser Stadt, wo sich noch immer alles dem Auto unterordnen muss.
Die Fahrbahn hat keine sicherer Querung, ist allerdings keine 30er-Zone, sondern eine viel befahrene Straße, die u. a. zu einem Marktplatz führt. Vor einiger Zeit hat die Stadt Duisburg mal behauptet, weil dort eine Ampel wäre könnte man dort keinen Zebrastreifen hinmachen, was natürlich nicht stimmt. Es gibt sogar Zebrastreifen, die zu einer Ampel führen. In dem Fall wäre es allerdings eine völlig andere Fahrtrichtung.
Theoretisch müsste hier Abbiegeverkehr warten, sodass ein Teil der Querung problemlos wäre aber dann kommt ein Bereich mit Stoppschild, wo KFZ-Verkehr Vorrang hat und in dem Bereich ist insbesondere Wochentags viel Verkehr. Es ist ganz offensichtlich, dass die Stadt hier eine Querungsmöglichkeit schaffen müsste. Aber weil die Stadt dies nicht tut, nutzt nur wenig Fußverkehr den gezeigten Gehweg. Es ist einfach nicht sicher, bzw. man muss viel zu lange warten.