#Arbeitszeit – Eine völlig unphysikalische Debatte über Anwesenheit

Rein wissenschaftlich betrachtet ist offensichtlich, dass Arbeitszeit ist kein Maßstab sein kann zum Vergleich der Produktivität in den einzelnen EU-Ländern.

Leistung P ist gleich Arbeit W pro Zeit t

P=W/t

Die reine Anwesenheit sagt nichts darüber, was hinten heraus kommt. Als das Argument Arbeitszeit heranzuziehen um zu sagen, dass die Deutschen zu faul sind, damit Firmen mehr ausbeuten können ist nicht valide.

Wenn man dann noch durchschnittliche Arbeitszeiten ansetzt wird das Bild noch mehr verzerrt. Es kann durchaus sein, dass in Deutschland mehr Menschen in Teilzeit arbeiten, als in anderen Ländern im Vergleich.

Wie bereits mit der Formel dargelegt muss man bewerten, was hinten heraus kommt und nicht wie lange jemand anwesend ist. Jemand der den ganzen Tag nur im Büro sitzt und Zeitung liest mag formell 45 Stunden „Arbeiten“ bringt aber keine Leistung. Jemand der nur 30 Stunden aktiv ist, aber richtig reinklotzt, bringt sehr viel Leistung. Sprich man muss endlich davon Weg Leistung über die Anwesenheit zu definieren, sondern was im Endeffekt herauskommt.

Dieser ganze Diskurs ist nur absurd. Man will die Arbeitszeit erhöhen und erreicht damit vermutlich eher das Gegenteil, denn der Frust wird die Arbeit und damit die Leistung fressen.

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