Die Welt ändert sich in einem drastischen Tempo. Insbesondere in den letzten Jahren. Neben Corona, war plötzlich der relative Frieden in Europa durch ruzzland kaputt und die Klimakrise kommt auch noch oben drauf. Dazu kommen nicht viele Veränderungen im zwischenmenschlichen, die eigentlich dazu dienen sollen, die Welt gerechter zu machen. Von der Idee ist das gut, wenn man allerdings Menschen durch ein hohes Tempo der Veränderung überfordert und nicht mitnimmt, dann werden die Menschen schnell bockig. Wobei natürlich auch ein gewisser Starrsinn dazu gehört auf dem zu beharren, was man früher als Normal erachtet hat.
Mein Eindruck ist, hier dass einige eine Art innerliche Kündigung der FDGO durchmachen, welche die Türen öffnet für Faschisten, die einfach Lösungen versprechen und alles beim Alten lassen wollen, was bei der Sprache vielleicht sogar noch gehen würde, bei der Klimakrise aber definitiv nicht.
Eine Lösung, wie man mit Menschen umgehen soll, die sich nicht mitgenommen fühlen, weiß ich nicht. Keine Lösung ist einfach alle zu blocken, wie man es in „sozialen“ Medien macht, besonders wenn die Meinung nur etwas anders ist. Wobei auch die Progressiven da sehr empfindlich sind. Vermutlich, weil es denen zu langsam geht. Aus meiner Sicht ist das zuvor beschriebene auch die Ursache für die Spaltung der Gesellschaft. Einige wollen ganz viel auf einmal, andere sind völlig überfordert und machen geistig zu, weil sie da zumindest noch etwas Kontrolle haben. Psychologisch hat der Kontrollverlust durch die verschiedenen sehr starken Veränderungen eher einen negativen Effekt auf eine Gesellschaft. Natürlich sind so langsame Veränderungen, wie bei der katholischen Kirche auch nicht gut.